Alpen-Johannisbeere 'Schmidt' Ribes alpinum 'Schmidt'
Artikelnummer: 72732 727386 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Alpen-Johannisbeere 'Schmidt' - stammt aus Berg- und Vorgebirgslagen Europas, wo sie an Wald- und Gebüschrändern, in lichten Hainen und an steinigen Hängen wächst. Die Sorte 'Schmidt' ist eine Auslese, die für ihre dichte Verzweigung, die feinere Blatttextur und die zuverlässige Regeneration nach dem Schnitt geschätzt wird, wodurch eine kompakte „grüne Wand“ ohne Lücken entsteht. Die Triebe sind dornenlos, daher eignet sich der Strauch auch für Wegränder und Bereiche, in denen häufig an ihm gearbeitet wird. Ausgewachsen erreicht er etwa 1,5–2,5 m Höhe und 1–2 m Breite, in der geschnittenen Hecke lässt er sich deutlich schmaler halten. Die Blätter sind klein, 3- bis 5-lappig, meist 2–5 cm lang, während der Saison mittel- bis dunkelgrün und im Herbst gelb gefärbt. Im April und Mai erscheinen unauffällige, grünlich gelbe Blütenstände mit zartem, kaum wahrnehmbarem Duft, die frühen Bestäubern Pollen und Nektar bieten. Von Juli bis August können kleine rote Beeren reifen, die im Garten eher dekorativ wirken, geschmacklich fade sind und in der Küche nur ausnahmsweise verwendet werden. Der Strauch bewährt sich in geschnittenen wie frei wachsenden Hecken, als Unterpflanzung von Bäumen und in städtischen Pflanzungen. Im Vergleich zum gewöhnlichen Liguster hat er feineres Laub und verträgt Schatten besser, ist im Winter jedoch laubabwerfend. In der Kombination ergänzt er Frühlingszwiebelblumen, Farne, Immergrün, Funkien und immergrüne Gehölze.
Anbau: Die zuverlässigste Blüte und Fruchtfärbung wird in der Sonne erreicht, die Pflanze wächst aber auch im Halbschatten gut. Geeignet ist ein lehmig-sandiger bis lehmiger, durchlässiger Boden mit einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5. Staunässe und schwere Tonböden erhöhen das Risiko von Winterschäden, daher bewähren sich eine Drainageschicht und Mulch. Containerpflanzen werden in der Praxis von März bis November außerhalb von Frostperioden gepflanzt. Nach dem Anwachsen ist die Alpen-Johannisbeere trockenheitsverträglich, in den ersten beiden Jahren hilft regelmäßiges Gießen in längeren niederschlagsfreien Perioden. Im Frühjahr ist eine leichte Düngung mit Kompost oder einem Dünger für Ziergehölze förderlich. Der Rückschnitt erfolgt je nach gewünschter Form nach der Blüte oder nach dem Zierwert der Früchte. Für eine Hecke werden die Pflanzen in etwa 60–80 cm Abstand gesetzt, in Gruppen rechnet man mit etwa 2–3 Sträuchern pro m². Unter mitteleuropäischen Bedingungen ist sie bis etwa -20 °C frosthart, in offenen Lagen kann sie bei Kahlfrösten unter Frosttrocknis leiden, daher ist ein geschützter Standort von Vorteil. An Schädlingen können Blattläuse, Spinnmilben und Schildläuse auftreten, bei den Krankheiten ist vor allem auf Feuerbrand und Schorf zu achten.
Autor: Nikol | Revision: 16.12.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Weitere Ziergehölze & Raritäten |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 200-250 |
| Blütezeit: | Mai, April |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Ribes B: CZ-4282 C: 26/FP/0011 D: NL |
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