Amerikanischer Pfefferbaum Zanthoxylum americanum
Artikelnummer: 105626 105627 105628 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Amerikanischer Pfefferbaum - auch als Nördliche Stachelesche oder Zahnwehbaum (toothache tree) bekannt, ist ein sommergrünes, essbares Gehölz. Die Art stammt aus dem Osten und der Mitte Nordamerikas, wo sie in lichten Wäldern, Gebüschen, an felsigen Hängen, in Schluchten und feuchteren Dickichten wächst. In der Natur bildet sie durch Wurzelausläufer häufig Kolonien. Der Wuchs ist mehrstämmig, strauchig und dornig bis kleinbaumartig, in mitteleuropäischen Gärten meist 3–5 m hoch und 2,5–4 m breit, in warmer, geschützter Lage auch bis 6 m. Äste und Triebe tragen spitze, paarige Dornen von etwa 8–13 mm Länge, die an älterer Borke als Höcker erhalten bleiben. Daher eignet sich die Art nicht für die unmittelbare Nähe von Kinderspielplätzen oder schmalen Durchgängen. Die Blätter sind wechselständig, unpaarig gefiedert, 15–30 cm lang und bestehen meist aus 5–11 dunkelgrünen, gesägten Fiederblättchen. Beim Zerreiben duften Blätter, Triebe und Früchte nach Zitronenschale. Im April bis Mai, oft vor dem vollständigen Blattaustrieb, erscheinen am älteren Holz kleine gelbgrüne Blüten, die Bienen anlocken. Die Art ist zweihäusig, für eine sichere Ernte empfiehlt sich daher die Pflanzung mehrerer genetisch unterschiedlicher Exemplare. Die Früchte reifen von August bis Oktober. Es sind rotbraune Kapseln, die aufplatzen und glänzend schwarze Samen freigeben. Verwendet wird vor allem die aromatische Fruchtschale, getrocknet als Gewürz ähnlich dem Szechuanpfeffer, mit zitrusartig-würzigem Geschmack und leicht betäubendem Nachklang.
Anbau: Bevorzugt werden volle Sonne bis Halbschatten, eine warme, geschützte Lage und ein durchlässiger Boden, der im Sommer nicht völlig austrocknet. Am besten gedeiht die Pflanze in tiefgründigem, lehmigem bis lehmig-sandigem Boden mit guter Drainage und einem pH-Wert von etwa 6–7,5. Auch leicht saure oder schwach alkalische Böden werden vertragen. Schwere, staunasse Böden, Winternässe und Frostsenken erhöhen das Risiko von Schäden an Jungpflanzen. Containerpflanzen werden von April bis Oktober gepflanzt, in kühleren Regionen ist die Frühjahrspflanzung vorzuziehen. Der Pflanzabstand beträgt für eine Nutzgruppe 2–3 m, für eine frei wachsende, duftende Sichtschutzpflanzung 1,5–2 m. In den ersten beiden Jahren empfehlen sich regelmäßiges Gießen und eine Mulchschicht aus Laubkompost oder Holzhäcksel, später übersteht die Pflanze auch kürzere Trockenperioden. Die Düngung sollte maßvoll erfolgen, im Frühjahr genügen Kompost oder eine schwächere Gabe organischen Düngers. Der Rückschnitt erfolgt zeitig im Frühjahr, vor allem um erfrorene, schwache und sich kreuzende Äste zu entfernen. Die Kultur im Kübel ist bei jungen Pflanzen in einem größeren Gefäß mit Drainage und Winterschutz für den Wurzelballen möglich. Die Angaben zur Frosthärte schwanken in europäischen Quellen, in der Praxis rechnet man mit etwa −20 bis −23 °C, in sehr durchlässigem Boden und an geschützter Stelle kurzzeitig auch mit tieferen Temperaturen.
Autor: Nikol | Revision: 30.6. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Raritäten & Sammlerstücke |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Zanthoxylum B: CZ-4282 C: 23/FP/0077 D: NL |
| Plant Passport 2: | A: Zanthoxylum B: CZ-4282 C: 22/FP/0100 D: NL |
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