Apfelbaum 'Roter Gravensteiner' Malus Domestica 'Gravštýn red'
Artikelnummer: 85826 886230 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Apfelbaum 'Roter Gravensteiner' - eine Knospenmutation der Sorte Gravensteiner, die in Nordeuropa seit Jahrhunderten bekannt ist. Die rote Form wird wegen ihrer kräftigeren Färbung angebaut und behält dabei den typischen Duft des Gravensteiners. Der Baum wächst stark, bildet einen breit ausladenden Habitus und wirkt in voller Ertragsphase als echter Solitär im Obstgarten. Die Früchte sind meist groß, in der Form variabel, oft grob gerippt und leicht asymmetrisch. Die Blüte erfolgt in der Regel von April bis Mai, die Blüten sind weißrosa und bienenfreundlich. Die Grundfarbe ist gelbgrün bis gelb, auf der Sonnenseite breitet sich eine karmin- bis purpurrote Deckfarbe aus. Das Fruchtfleisch ist weißlich bis cremefarben, fein, knackig und sehr saftig, der Geschmack süßsäuerlich mit würzigem, intensiv duftendem Aroma. Dank ihres Safts und Dufts ist die Sorte auch zum Mosten und in der Küche beliebt, wo sie sich für Apfelmus und zum Backen eignet. Die Früchte enthalten von Natur aus Ballaststoffe und Pektine, Vitamin C und Polyphenole, was bei der Verarbeitung im Haushalt von Vorteil ist. Geerntet wird von Anfang bis Mitte September, die Äpfel halten sich bis Ende Oktober, im Kühllager noch länger. 'Roter Gravensteiner' ist mittelmäßig widerstandsfähig gegen Krankheiten und benötigt dank des mittleren Ertrags kein Ausdünnen.
Anbau: Geeignet sind sonnige, warme Standorte, am besten nach Süden ausgerichtet. Benötigt werden tiefgründige, mittelschwere bis lehmige Böden mit ausreichend Humus, guter Durchlässigkeit und der Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern, ideal ist eine schwach saure bis neutrale Bodenreaktion. Das Pflanzloch wird etwa 1 m x 60 cm groß ausgehoben, bei schweren Tonböden 80 x 80 x 100. Ungeeignet sind dauerhaft vernässte, verdichtete oder stark sandige Böden ohne organische Substanz. Bei der Pflanzung mehrerer Bäume richtet sich der Abstand nach der Wuchsstärke der Unterlage, üblich sind etwa 3 bis 5 Meter zwischen den einzelnen Apfelbäumen. Das Gießen ist vor allem in den ersten Jahren nach der Pflanzung und in Trockenperioden wichtig. Die Düngung erfolgt vor allem im Frühjahr vor dem Austrieb und anschließend nach der Blüte mit ausgewogenen Düngern mit Stickstoff, Phosphor und Kalium oder mit hochwertigem Kompost, übermäßige Stickstoffgaben sind dabei unerwünscht. Der Schnitt ist für den Aufbau einer gesunden Krone und einen regelmäßigen Ertrag entscheidend. Der Hauptschnitt im Winter erfolgt von Januar bis April. Bei jungen Bäumen dient er vor allem dem Kronenaufbau und der Formgebung, bei älteren Bäumen dem Auslichten, dem Erhalt der Vitalität und der schrittweisen Verjüngung. Im Sommer können neue Triebe bei Bedarf eingekürzt oder pinziert und überzählige Triebe entfernt werden. Bei der Frühjahrspflanzung erfolgt der Pflanzschnitt sofort, bei der Herbstpflanzung erst im folgenden Frühjahr.
Autor: Kristýna | Revision: 03.03. 2026
Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Herbstäpfel |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Blütezeit: | Mai, April |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen - /anleitung-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-apfelbaumen/ |
| Ernte-/Reifedatum: | August |
| Verpackung: | wurzelnacktes Bäumchen |
| Plant Pasport: | A: Malus B: CZ-4282 C: 26/FP/0104 D: CZ |
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