Apfelbaum 'Egmont Russet' Malus domestica 'Russet'

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Apfelbaum 'Egmont Russet' mit mittelgroßen, bronzebraun berosteten Früchten. Die gelbgrüne bis goldene Schale ist von der Berostung überzogen. Je nach Unterlage wächst der Baum mittelstark bis stark und bildet eine kugelige bis ausladende Krone. Die weißen bis zartrosa, bienenfreundlichen Blüten öffnen sich im April und Mai. Die Sorte ist fremdbefruchtend. Als Befruchter eignen sich 'James Grieve', 'Cox Orange' oder 'Golden Delicious'. Das Fruchtfleisch ist fest, süß mit feiner Säure und würzig, mit einer nussigen Note. Die Ernte erfolgt von Ende September bis Oktober. Die Früchte eignen sich zum Frischverzehr, zum Backen, für Most und zum Dörren.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Apfelbaum 'Egmont Russet' - Apfelbaum mit Früchten, deren Schale regelmäßig von einer rauen, korkartigen Berostung bedeckt ist. Die Sorte wächst je nach Unterlage mittelstark bis stark. Die Krone ist kugelig bis ausladend und trägt kurzes Fruchtholz. Die Blätter sind oval, sattgrün und gesägt. Im Herbst färben sie sich gelb. Die weißen bis zartrosa Blüten öffnen sich im April und Mai und sind bienenfreundlich. Die Sorte ist fremdbefruchtend. Als Befruchter eignen sich Apfelsorten mit ähnlicher Blütezeit, beispielsweise 'James Grieve', 'Cox Orange', 'Golden Delicious', 'Idared' oder 'Ontario'. Die Früchte sind mittelgroß, kugelig bis flachkugelig und gelbgrün bis golden gefärbt. Sie sind teilweise oder nahezu vollständig von bronzebrauner Berostung überzogen. Das Fruchtfleisch ist cremeweiß bis gelblich, fest, süß mit feiner Säure und würzig. Oft erinnert es an Nüsse. Die Ernte erfolgt von Ende September bis Oktober. Die Genussreife setzt nach kurzer Lagerung ein und hält bei späten Typen bis in den Winter an. Die Früchte eignen sich zum Frischverzehr, zu Käse, für Kuchen und Strudel, für Most und Cidre sowie zum Dörren. Sie enthalten Ballaststoffe, Pektin, Kalium, organische Säuren und geringere Mengen an Vitamin C.

Anbau: Gewählt werden sonnige und warme Standorte, am besten nach Süden ausgerichtet. Erforderlich sind tiefgründige, mittelschwere bis lehmige Böden mit ausreichend Humus, guter Durchlässigkeit und der Fähigkeit, Feuchtigkeit zu halten. Ideal ist eine schwach saure bis neutrale Bodenreaktion. Das Pflanzloch wird etwa 1 m x 60 cm groß ausgehoben, bei schweren Tonböden 80 x 80 x 100. Ungeeignet sind dauerhaft vernässte, verdichtete oder stark sandige Böden ohne organische Substanz. Bei der Pflanzung mehrerer Bäume richten sich die Abstände nach der Wuchsstärke der Unterlage. Üblich sind etwa 3 bis 5 Meter zwischen den einzelnen Apfelbäumen. Das Gießen ist vor allem in den ersten Jahren nach der Pflanzung und in Trockenperioden wichtig. Die Düngung erfolgt vorwiegend im Frühjahr vor dem Austrieb und anschließend nach der Blüte. Verwendet werden ausgewogene Dünger mit Stickstoff, Phosphor und Kalium oder hochwertiger Kompost. Übermäßige Stickstoffgaben sind nicht erwünscht. Der Schnitt von Apfelbäumen ist entscheidend für den Aufbau einer gesunden Krone und eine regelmäßige Fruchtbarkeit. Der Hauptschnitt im Winter erfolgt von Januar bis April. Bei jungen Bäumen dient er vor allem dem Aufbau und der Formung der Krone. Bei älteren Bäumen dient er dem Auslichten, dem Erhalt der Vitalität und der schrittweisen Verjüngung. Im Sommer können bei Bedarf neue Triebe eingekürzt oder pinziert und überzählige Triebe entfernt werden. Bei der Frühjahrspflanzung erfolgt der Pflanzschnitt sofort, bei der Herbstpflanzung erst im folgenden Frühjahr. 

Autor: Nikol | Revision: 1.7. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Säulenobst & Zwergobst
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Lichtverhältnisse: Sonne
Blütezeit: Mai, April
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen - /anleitung-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-apfelbaumen/
Fruchtfarbe: Grün, Bernstein
Ernte-/Reifedatum: September, Oktober
Bestäubungsart (Pflanzengeschlecht): Selbstbestäubend
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Malus B: CZ-4282 C: 26/FP/0105 D: PL

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