Apfelbaum 'Růžena Bláhová' Malus Domestica 'Růžena Bláhová'

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Tschechische Herbstapfelsorte aus Libovice bei Slaný. In der Pomologie wird sie als Kreuzung 'Matčino' × 'James Grieve' mit Beimischung von Pollen der 'Goldparmäne' angegeben, gezüchtet 1945 unter der Leitung von V. Bláha. Der Baum wächst mittelstark und erreicht auf Gartenunterlagen je nach Schnitt etwa 3–4,5 m × 3–4,5 m. Im April bis Mai erscheinen weißlich-rosa Blüten. Die Früchte sind mittelgroß bis groß, gelb mit kräftig roter Backe, Streifung und Punktierung. Die Ernte beginnt Mitte Oktober. Das Fruchtfleisch ist gelblich, knackig, sehr saftig, säuerlich-süß und aromatisch. Verwendung zum Frischverzehr, zum Backen und für Most. Nach kurzer Lagerung entwickelt sich ein volleres Aroma. 

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Apfelbaum 'Růžena Bláhová' - tschechische Herbstsorte, die in Libovice bei Slaný entstanden ist. In pomologischen Quellen wird sie als Kreuzung 'Matčino' × 'James Grieve' mit Beimischung von Pollen der 'Goldparmäne' beschrieben, gezüchtet im Jahr 1945 unter der Leitung von V. Bláha. Der Baum wächst mittelstark und bildet eine ausladende Krone, auf Gartenunterlagen erreicht er je nach Unterlage und Schnitt üblicherweise etwa 3–4,5 m in Höhe und Breite. Im April bis Mai öffnen sich weißlich-rosa Blüten, die Bestäubern Pollen und Nektar bieten. Die Früchte sind mittelgroß bis groß, hochkugelig und nur leicht gerippt. Die Grundfarbe der Schale ist gelb, ein Großteil wird von einer kräftig roten Backe mit Streifung und feiner Punktierung überdeckt. Das Fruchtfleisch ist gelblich, knackig, sehr saftig, säuerlich-süß und aromatisch. Die Ernte beginnt Mitte Oktober. Die Äpfel eignen sich zum Frischverzehr, zum Backen und für Most, nach kurzer Lagerung gewinnen sie ein volleres Aroma. Die Früchte sind eine natürliche Quelle von Ballaststoffen einschließlich Pektinen und enthalten zudem Vitamin C sowie zahlreiche Polyphenole, die gemeinhin mit antioxidativer Wirkung in Verbindung gebracht werden.

Anbau: Gewählt werden sonnige und warme Standorte, am besten nach Süden ausgerichtet. Erforderlich sind tiefgründige, mittelschwere bis lehmige Böden mit ausreichend Humus, guter Durchlässigkeit und der Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern, ideal ist eine schwach saure bis neutrale Bodenreaktion. Das Pflanzloch sollte ca. 1 m × 60 cm groß sein, bei schweren tonigen Böden 80 × 80 × 100. Ungeeignet sind dauerhaft vernässte, verdichtete oder stark sandige Böden ohne organische Substanz. Bei der Pflanzung mehrerer Bäume richten sich die Abstände nach der Wuchsstärke der Unterlage, üblich sind etwa 3 bis 5 Meter zwischen den einzelnen Apfelbäumen. Das Gießen ist vor allem in den ersten Jahren nach der Pflanzung und in Trockenperioden wichtig. Die Düngung erfolgt vor allem im Frühjahr vor dem Austrieb und anschließend nach der Blüte mit ausgewogenen Düngern mit Stickstoff, Phosphor und Kalium oder mit hochwertigem Kompost, übermäßige Stickstoffgaben sind jedoch nicht erwünscht. Der Schnitt ist entscheidend für den Aufbau einer gesunden Krone und für einen regelmäßigen Ertrag. Der Hauptschnitt im Winter erfolgt von Januar bis April. Bei jungen Bäumen dient er vor allem dem Aufbau und der Formung der Krone, bei älteren Bäumen ihrer Auslichtung, dem Erhalt der Vitalität und der schrittweisen Verjüngung. Im Sommer können neue Triebe nach Bedarf eingekürzt oder pinziert und überzählige Triebe entfernt werden. Bei der Frühjahrspflanzung erfolgt der Pflanzschnitt sofort, bei der Herbstpflanzung erst im folgenden Frühjahr. 

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen

Autor: Nikol | Revision: 21.1. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Herbstäpfel
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Lichtverhältnisse: Sonne
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen - /anleitung-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-apfelbaumen/
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen
Plant Passport: A: Malus B: CZ-4282 C: 26/FP/0104 D: CZ

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