Aprikose 'Bergarouge Aramis' Prunus armeniaca 'Bergarouge Aramis'
Artikelnummer: 1880 51060/PRO 7348 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Aprikose 'Bergarouge Aramis' - teilweise selbstfruchtbare Sorte, die sich für den Anbau zusammen mit 'Bergeron', 'Harogem' oder 'Kioto' eignet. Die Blütezeit liegt mittelspät, was einen hervorragenden Schutz vor den üblichen Spätfrösten bietet. Die Sorte trägt sehr früh, in der Regel bereits im zweiten oder dritten Jahr nach der Pflanzung. Sie zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Widerstandskraft und Frosthärte sowohl im Holz als auch in den Blütenknospen aus. Aus botanischer Sicht wird sie besonders für ihre genetische Toleranz gegenüber der Scharka-Krankheit und ihre insgesamt höhere Widerstandsfähigkeit gegen Monilia-Spitzendürre geschätzt. Die Früchte sind größer, mit einem durchschnittlichen Gewicht von 60 bis 80 g, und haben eine gleichmäßige, ovale bis leicht rundliche Form. Optisch sind sie äußerst attraktiv – die Schale verbindet eine leuchtend orange Grundfarbe mit einer intensiven, satt roten Deckfarbe, die auf der Sonnenseite einen Großteil der Frucht bedeckt, wobei beide Farben harmonisch ineinander übergehen. Das Fruchtfleisch ist satt orange, sehr fest, fleischig und zugleich angenehm saftig und löst sich in voller Reife vollständig vom Stein. Geschmacklich ist diese Aprikose hervorragend, sehr vollmundig und süß, mit geringem Säuregehalt und intensivem Aroma. Die Ernte erfolgt in der zweiten Julihälfte, etwa eine Woche vor der Sorte 'Bergeron'. Die Früchte sind ausgesprochen fest, unempfindlich gegen Druckstellen und nach der Ernte lange haltbar. Dank des festen Fruchtfleisches und des hohen Zuckergehalts sind sie vielseitig verwendbar – ideal für den Frischverzehr, für hochwertige Konfitüren und Eingemachtes sowie zum Trocknen.
Anbau: Benötigt werden leichte bis mittelschwere, tiefgründige und sehr gut durchlässige Böden mit hohem Humusgehalt, optimal ist eine neutrale bis schwach alkalische Bodenreaktion. Ungeeignet sind schwere, lehmige und staunasse Böden, in denen das Wurzelsystem leidet und das Risiko von Pilzkrankheiten steigt. Der Standort muss vollsonnig, warm und vor kalten Winden geschützt sein, idealerweise an einem leichten Hang oder in einer Lage mit guter Luftzirkulation. Bei der Pflanzung mehrerer Bäume empfiehlt sich ein Abstand von etwa 4 bis 5 Metern, abhängig von der Wuchsstärke der Unterlage. Das Gießen ist vor allem nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden wichtig. Da Aprikosen keine Staunässe vertragen, sollte das Wasser in kleineren Gaben, aber tiefgründig zugeführt werden. Die Düngung erfolgt vor allem im Frühjahr vor dem Austrieb und nach der Blüte, am besten mit Kompost oder ausgewogenen Düngern mit geringerem Stickstoffanteil, damit kein übermäßiges Triebwachstum auf Kosten des Fruchtansatzes entsteht. Der Schnitt von Aprikosen ist speziell und erfolgt überwiegend nach der Ernte, wodurch die Erneuerung des Fruchtholzes gefördert und das Infektionsrisiko gesenkt wird, ein starker Winterschnitt ist dagegen ungeeignet. Aprikosen sind nur bedingt frosthart, daher empfiehlt sich bei jungen Bäumen ein Frostschutz für Stamm und Wurzelhals und in kühleren Lagen die Wahl eines geschützten Standorts.
Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Aprikosen
Autor: Lucie | Revision: 2.6. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Aprikosen |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Aprikosen - /anleitungen-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-aprikosen/ |
| Verpackung: | wurzelnacktes Bäumchen |
| Plant Passport: | A: Prunus B: CZ-4282 C: 26/FP/0104 D: CZ |
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