Aprikose 'Goldrich' - Container Prunus armeniaca 'Goldrich'

Artikelnummer: 7323
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Mittelfrühe Sorte mit hohem und regelmäßigem Ertrag. Sie ist wenig anfällig für Krankheiten und sehr gut frosthart, sodass der Anbau auch in Randlagen gelingt. Die Aprikose ist fremdbefruchtend, als Befruchtersorten eignen sich 'Sundrop', 'Harcot' oder 'Veecot'. Die Früchte sind groß und von eiförmiger Gestalt.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Aprikose 'Goldrich' - ein bewährter, laubabwerfender Obstbaum, der ausgewachsen eine Höhe von 3,5 m bis 4,5 m und eine Kronenbreite von etwa 3 m bis 4 m erreicht. Der Wuchs ist anfangs stark, später mittelstark, wobei der Baum eine ausladende, stabile und gut belichtete Krone bildet. Die Blätter sind breit eiförmig, am Grund abgerundet und von sattgrüner Farbe. Die Blütezeit liegt im April mit großen, reinweißen bis zart rosa überhauchten Blüten. Die Sorte ist streng fremdbefruchtend und benötigt für eine erfolgreiche Bestäubung und reiche Ernte eine weitere, gleichzeitig blühende Aprikose. Als Befruchtersorten eignen sich beispielsweise 'Sundrop', 'Harcot' oder 'Veecot'. Die Früchte sind sehr groß, erreichen ein Durchschnittsgewicht von über 60 g und besitzen eine charakteristische, seitlich leicht abgeflachte, eiförmige Gestalt. Die Schale ist fest, glatt und in voller Reife satt dunkelorange, auf der Sonnenseite geschmückt von einer attraktiven, leicht verwaschenen rötlichen Backe. Das mittelfeste Fruchtfleisch zeigt einen leuchtend orangefarbenen Ton, ist äußerst saftig und vollständig steinlösend. Der Geschmack ist angenehm süßsäuerlich, erfrischend und stark aromatisch, wobei in optimaler Reife geerntete Früchte ein ideales Zucker-Säure-Verhältnis aufweisen. Die Ernte erfolgt in der zweiten Julihälfte. Die Früchte sind ausgezeichnet transportfähig, druckunempfindlich und eignen sich zum Frischverzehr, zum Einkochen und zur Herstellung von Konfitüre. Der Baum zeichnet sich durch eine hervorragende Frosthärte im Holz und in den Blütenknospen bis −26 °C aus, was einen erfolgreichen Anbau auch in rauen, kühleren Obstbaulagen ermöglicht. Die Sorte besitzt eine hohe genetische Widerstandsfähigkeit gegen Monilia und leidet insgesamt kaum unter den üblichen Steinobstkrankheiten. Im Garten kommt sie als dominanter Solitär im Nutzgartenbereich oder in Reihenpflanzungen von Hausgärten zur Geltung.

Anbau: Bevorzugt werden leichte bis mittelschwere, tiefgründige und sehr gut durchlässige Böden mit hohem Humusgehalt, optimal ist eine neutrale bis schwach alkalische Bodenreaktion. Ungeeignet sind schwere, lehmig-tonige und vernässte Böden, in denen das Wurzelsystem leidet und das Risiko von Pilzkrankheiten steigt. Der Standort muss vollsonnig, warm und vor kalten Winden geschützt sein, ideal ist ein leichter Hang oder eine Lage mit guter Luftzirkulation. Bei der Pflanzung mehrerer Bäume empfehlen sich Abstände von etwa 4 bis 5 Metern, je nach Wuchsstärke der Unterlage. Das Gießen ist vor allem nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden wichtig. Da Aprikosen keine Staunässe vertragen, sollte das Wasser in kleineren Gaben, jedoch tiefgründig verabreicht werden. Die Düngung erfolgt vor allem im Frühjahr vor dem Austrieb und nach der Blüte, am besten mit Kompost oder ausgewogenen Düngern mit geringerem Stickstoffanteil, damit kein übermäßiges Triebwachstum auf Kosten des Fruchtansatzes entsteht. Der Schnitt der Aprikose ist speziell und erfolgt überwiegend nach der Ernte, wodurch die Erneuerung des Fruchtholzes gefördert und das Infektionsrisiko gesenkt wird, ein starker Winterschnitt ist nicht empfehlenswert. Bei jungen Bäumen ist ein Frostschutz für Stamm und Wurzelhals sinnvoll, in kühleren Lagen empfiehlt sich zudem die Wahl eines geschützten Standorts.

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Aprikosen

Autor: Lucie | Revision: 5.1. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Obstbäume im Container
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Lichtverhältnisse: Sonne
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Prunus B: CZ-4282 C: 26/FP/0142 D: CZ

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