Aprikose 'Harostar' Prunus armeniaca 'Harostar'

Artikelnummer: 4280
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Kanadische Aprikose mit festen, orangeroten Früchten, die sich gut verarbeiten lassen. Die Sorte aus der Forschungsstation Harrow in Ontario reift Ende Juli bis Anfang August. Die Früchte sind mittelgroß bis groß, elliptisch bis leicht asymmetrisch, mit glänzender dunkeloranger Schale und roter Backe. Das Fruchtfleisch ist orange, fest, mäßig saftig, süß, geschmacklich ausgewogen und gut steinlösend. Die Sorte ist selbstfruchtbar. 

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Aprikose 'Harostar'  - selbstfruchtbare Aprikosensorte aus der kanadischen Züchtung der Harrow Research Station in Ontario, in Nordamerika auch als AC™ Harostar bekannt. Sie wurde im Jahr 2000 in den Handel eingeführt und zählt zu den Sorten mit festen Früchten, guter Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und gleichmäßiger Reife. Der Wuchs ist mittelstark bis stärker, die endgültige Kronengröße richtet sich jedoch nach Unterlage, Boden, Schnitt und Erziehungsform. Die Krone wird luftig aufgebaut, damit die festen Früchte gut ausreifen und nach Regen rasch abtrocknen. Die Blätter sind grün und elliptisch, die weißen bis zartrosa Blüten öffnen sich im März bis April. Die Blüten werden von Bienen und Hummeln besucht. Die Früchte reifen Ende Juli bis Anfang August, etwa nach 'Harcot' und vor der späteren 'Harlayne'. Sie sind mittelgroß bis groß, elliptisch, leicht asymmetrisch, mit glänzender dunkeloranger Schale und Neigung zu einer roten Backe. Das Fruchtfleisch ist orange, fest, mäßig saftig, süß, leicht säuerlich und gut steinlösend. Die Früchte enthalten Zucker, Ballaststoffe, Kalium, organische Säuren, Carotinoide und Polyphenole. Sie eignen sich zum Frischverzehr, für Kuchen, Kompott, Konfitüre und Soßen, zum Trocknen sowie zum Einfrieren.

Anbau: Aprikosen benötigen leichte bis mittelschwere, tiefgründige und sehr durchlässige Böden mit hohem Humusgehalt, optimal ist eine neutrale bis schwach alkalische Bodenreaktion. Ungeeignet sind schwere, lehmige und staunasse Böden, in denen das Wurzelsystem leidet und das Risiko von Pilzkrankheiten steigt. Der Standort muss vollsonnig, warm und vor kalten Winden geschützt sein, idealerweise an einem leichten Hang oder in einer Lage mit guter Luftzirkulation. Bei der Pflanzung mehrerer Bäume empfehlen sich Abstände von etwa 4 bis 5 Metern, abhängig von der Wuchsstärke der Unterlage. Das Gießen ist vor allem nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden wichtig. Da Aprikosen keine Staunässe vertragen, sollte das Wasser in kleineren Gaben, aber tiefgreifend verabreicht werden. Die Düngung erfolgt vor allem im Frühjahr vor dem Austrieb und nach der Blüte, am besten mit Kompost oder ausgewogenen Düngern mit geringerem Stickstoffanteil, damit kein übermäßiges Triebwachstum zulasten der Fruchtbarkeit entsteht. Der Schnitt von Aprikosen ist speziell und erfolgt überwiegend nach der Ernte, wodurch die Erneuerung des Fruchtholzes gefördert und das Infektionsrisiko gesenkt wird. Ein starker Winterschnitt ist nicht geeignet. Aprikosen sind nur bedingt frosthart, daher empfiehlt sich bei jungen Bäumen ein Frostschutz für Stamm und Wurzelhals und in kühleren Lagen zusätzlich die Wahl eines geschützten Standorts.

Mehr dazu:  Anleitung zum Anbau von Aprikosen

Autor: Kristýna | Revision: 22.06. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Aprikosen
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Lichtverhältnisse: Sonne
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Aprikosen - /anleitungen-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-aprikosen/
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen oder Container
Plant Passport: A: Prunus B: CZ-4282 C: 25/FP/0104 D: PL

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