Aprikose 'Lejuna' Prunus armeniaca 'Lejuna'

Artikelnummer: 51247
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Zuverlässige tschechische Aprikose mit festen Früchten und Ernte schon Mitte Juli. Die mittelgroßen orangefarbenen Früchte tragen eine kräftig rote Backe, das Fruchtfleisch ist saftig, süß-säuerlich und löst sich gut vom Stein. Die Sorte ist selbstfruchtbar, trägt regelmäßig und kommt dank widerstandsfähigerer Blütenknospen besser mit einem wechselhaften Frühjahr zurecht. Sie bildet eine mittelstark wachsende, eher aufrechte Krone, deren endgültige Größe von der Unterlage bestimmt wird. Die Früchte eignen sich für den Frischverzehr, für Kompott, Konfitüre, zum Backen und Trocknen. Ideal ist ein warmer, sonniger Standort.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Aprikose 'Lejuna' - tschechische Sorte, an der Gartenbaufakultät in Lednice durch langjährige Kombinationskreuzung gezüchtet. Das letzte Elternpaar bildeten die Genotypen 'C4R8T143' × 'NJA 11'. In das tschechische Sortiment wurde sie 1999 eingetragen. Der Baum wächst mittelstark und bildet eine eher aufrechte, mittelstark verzweigte Krone. Die endgültige Größe hängt von Unterlage und Erziehungsform ab. Im März bis April erscheinen weiße bis zartrosa Blüten, die von bestäubenden Insekten gern besucht werden. Die Sorte ist selbstfruchtbar und trägt regelmäßig. Sie reift etwa 12–14 Tage vor der Sorte 'Velkopavlovická', unter mitteleuropäischen Bedingungen meist um Mitte Juli. Die Früchte sind rund, gleichmäßig geformt und mittelgroß, im Durchschnitt etwa 42 g schwer. Die hellorange Schale ist auf der Sonnenseite von einer kräftig roten Backe überzogen. Das orangefarbene Fruchtfleisch ist eher fest, saftig, aromatisch und süß-säuerlich. Der Stein löst sich sehr gut, und die Früchte sind wenig druckempfindlich. Daher eignen sie sich für den Frischverzehr, für Kuchen, Kompott, Konfitüre, Chutneys und zum Trocknen. Sie enthalten Carotinoide, Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe.

Anbau: Benötigt werden leichte bis mittelschwere, tiefgründige und sehr gut durchlässige Böden mit hohem Humusgehalt, optimal ist eine neutrale bis schwach alkalische Bodenreaktion. Ungeeignet sind schwere, lehmig-tonige und staunasse Böden, in denen das Wurzelsystem leidet und das Risiko von Pilzkrankheiten steigt. Der Standort muss vollsonnig, warm und vor kalten Winden geschützt sein, ideal ist ein leichter Hang oder eine Lage mit guter Luftzirkulation. Bei der Pflanzung mehrerer Bäume empfehlen sich Abstände von etwa 4 bis 5 Metern, je nach Wuchsstärke der Unterlage. Das Gießen ist vor allem nach der Pflanzung und bei längerer Trockenheit wichtig. Da Aprikosen keine Staunässe vertragen, sollte das Wasser in kleineren Gaben, aber tiefgründig verabreicht werden. Die Düngung erfolgt vor allem im Frühjahr vor dem Austrieb und nach der Blüte, am besten mit Kompost oder ausgewogenen Düngern mit geringerem Stickstoffanteil, damit kein übermäßiges Triebwachstum auf Kosten der Fruchtbarkeit entsteht. Der Schnitt von Aprikosen ist besonders und erfolgt überwiegend nach der Ernte, wodurch die Erneuerung des Fruchtholzes gefördert und das Infektionsrisiko gesenkt wird. Ein starker Winterschnitt ist nicht geeignet. Aprikosen sind nur bedingt frosthart, daher empfiehlt sich bei jungen Bäumen ein Frostschutz für Stamm und Wurzelhals und in kühleren Lagen die Wahl eines geschützten Standorts.

Mehr Infos:  Anleitung zum Anbau von Aprikosen

Autor: Kristýna | Revision: 26.07. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Aprikosen
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Lichtverhältnisse: Sonne
Blütezeit: April, Marsch
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Aprikosen - /anleitungen-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-aprikosen/
Ernte-/Reifedatum: Juli
Bestäubungsart (Pflanzengeschlecht): Selbstbestäubend
Verpackung: wurzelnackte Pflanze oder Container
Plant Passport: A: Prunus B: CZ-4282 C: 26/FP/0120 D: CZ

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