Aprikose 'Pannonia' Prunus armeniaca 'Pannonia'

Artikelnummer: 86816
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Die selbstfruchtbare ungarische Aprikose liefert Ende Juli süße Früchte. Die aus Ungarn stammende Sorte trägt regelmäßig und eignet sich für sonnige Gärten, in denen sie nach frühen Aprikosen reifen und die Sommerernte verlängern soll. Die Früchte sind mittelgroß bis groß, rund, orange und auf der Sonnenseite mit karminroten Bäckchen. Das Fruchtfleisch ist fest, saftig, süß und aromatisch. Es eignet sich zum Frischverzehr, für Kuchen, Kompott, Konfitüre, Marmelade und zum schonenden Trocknen. Eine weitere Aprikose in der Nähe kann zu gleichmäßigeren Erträgen beitragen.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Aprikose 'Pannonia' - selbstfruchtbare Aprikosensorte ungarischer Herkunft. Sie zählt zu den zuverlässigen Gartenaprikosen mit guter Fruchtbarkeit, süßem Geschmack und einer Ernte Ende Juli, in warmen Regionen auch um den Übergang von Juli zu August. Der Wuchs ist mittelstark bis stärker, die endgültige Kronengröße richtet sich nach Unterlage, Boden, Schnitt und gewählter Baumform. Die Krone ist eher ausladend, daher profitiert sie von einer luftigen Erziehung mit ausreichend Licht im Inneren. Die Blätter sind grün und elliptisch, die weißen bis hellrosa Blüten öffnen sich im April. Sie werden von Bienen, Hummeln und weiteren Bestäuberinsekten besucht. Die Früchte sind mittelgroß bis groß, meist 40–55 g schwer, rund bis leicht kegelförmig, orange und auf der Sonnenseite mit karminroten Bäckchen. Das Fruchtfleisch ist orange, fest, saftig, süß, aromatisch und bei voller Reife angenehm ausgewogen. Die Früchte enthalten Zucker, Ballaststoffe, Kalium, Fruchtsäuren, Carotinoide und Polyphenole. Sie eignen sich zum Frischverzehr, für Kuchen, Marillenknödel, Kompott, Konfitüre, Marmelade, Fruchtsoßen, zum Einfrieren und zum Trocknen. Die Sorte ist selbstfruchtbar und trägt auch allein.

Anbau: Aprikosen benötigen leichte bis mittelschwere, tiefgründige und sehr gut durchlässige Böden mit hohem Humusgehalt, optimal ist eine neutrale bis schwach alkalische Bodenreaktion. Ungeeignet sind schwere, lehmig-tonige und vernässte Böden, in denen das Wurzelsystem leidet und das Risiko für Pilzkrankheiten steigt. Der Standort muss vollsonnig, warm und vor kalten Winden geschützt sein, ideal an einem leichten Hang oder in einer Lage mit guter Luftzirkulation. Bei der Pflanzung mehrerer Bäume empfehlen sich Abstände von etwa 4 bis 5 Metern, je nach Wuchsstärke der Unterlage. Gießen ist vor allem nach der Pflanzung und bei längerer Trockenheit wichtig. Da Aprikosen keine Staunässe vertragen, sollte das Wasser in kleineren Gaben, aber tiefreichend verabreicht werden. Die Düngung erfolgt vor allem im Frühjahr vor dem Austrieb und nach der Blüte, am besten mit Kompost oder ausgewogenen Düngern mit geringerem Stickstoffanteil, damit kein übermäßiges Triebwachstum auf Kosten der Fruchtbarkeit entsteht. Der Schnitt von Aprikosen ist speziell und erfolgt überwiegend nach der Ernte, wodurch die Erneuerung des Fruchtholzes gefördert und das Infektionsrisiko verringert wird, ein starker Winterschnitt ist nicht geeignet. Aprikosen sind nur bedingt frosthart, daher empfiehlt sich bei jungen Bäumen ein Frostschutz für Stamm und Wurzelhals und in kühleren Lagen die Wahl eines geschützten Standorts.

Mehr dazu: Anleitung zum Anbau von Aprikosen

Autor: Kristýna | Revision: 16.06. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Aprikosen
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Lichtverhältnisse: Sonne
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Aprikosen - /anleitungen-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-aprikosen/
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen
Plant Passport: A: Prunus B: CZ-4282 C: 25/FP/0151 D: HU

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