Aprikose 'Taja' Prunus armeniaca 'Taja'

Artikelnummer: 78915
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Große orange Früchte mit roter Backe reifen Ende Juli. Die neuere, mittelfrühe Sorte ist fremdbefruchtend und benötigt für den Ertrag eine passende, zur gleichen Zeit blühende Aprikose. Zuverlässige Befruchtersorten sind 'Early Orange', 'Somo', 'Harcot' und 'Raná z Morden'. Die Früchte wiegen 50–70 g, sind oval und haben hellorangefarbenes, saftiges Fruchtfleisch mit süßem Geschmack und feiner Säure. Der Stein löst sich sehr gut. Die Früchte eignen sich zum Frischverzehr, zum Einkochen, Trocknen, für Konfitüren und zum Einfrieren.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Aprikose 'Taja' - mittelfrühe, fremdbefruchtende Aprikosensorte, die wegen ihrer großen Früchte, ihres aromatischen Geschmacks und der höheren Widerstandsfähigkeit von Holz und Blüten gegenüber Spätfrösten angebaut wird. Der Wuchs ist mittelstark, die endgültige Kronengröße hängt von Unterlage, Boden, Schnitt und Erziehungsform ab. Die Krone sollte luftig sein und das Fruchtholz gut belichten, damit die Früchte ihre orange Färbung, die rote Backe und ausreichend Zucker entwickeln. Die Blätter sind grün und elliptisch, die weißen bis zartrosa Blüten öffnen sich im April. Sie locken Bienen und weitere bestäubende Insekten an. Die Früchte reifen gegen Ende Juli. Sie sind mittelgroß bis groß, meist 50–70 g schwer, oval, auf einer Seite leicht abgeflacht, mit gelborangefarbener bis oranger Schale und roter Backe. Das Fruchtfleisch ist hellorange, saftig, süß, fein säuerlich, aromatisch und sehr gut steinlösend. Die Früchte enthalten Zucker, Ballaststoffe, Kalium, organische Säuren und Carotinoide. Sie eignen sich zum Frischverzehr, für Kuchen, Kompott, Konfitüre, Marmelade und Soßen, zum Trocknen, Einfrieren und Brennen. Die Sorte ist fremdbefruchtend. Geeignete Befruchtersorten sind 'Early Orange', 'Somo', 'Harcot' und 'Raná z Morden'. Ein zur gleichen Zeit blühender Befruchter ist für einen regelmäßigen Fruchtansatz entscheidend. 

Anbau: Aprikosen benötigen leichte bis mittelschwere, tiefgründige und sehr gut durchlässige Böden mit hohem Humusgehalt, optimal ist eine neutrale bis schwach alkalische Bodenreaktion. Ungeeignet sind schwere, lehmig-tonige und vernässte Böden, in denen das Wurzelsystem leidet und das Risiko von Pilzkrankheiten steigt. Der Standort muss vollsonnig, warm und vor kalten Winden geschützt sein, ideal ist ein leichter Hang oder eine Lage mit guter Luftzirkulation. Bei der Pflanzung mehrerer Bäume empfehlen sich Abstände von etwa 4 bis 5 Metern, je nach Wuchsstärke der Unterlage. Das Gießen ist vor allem nach der Pflanzung und bei längerer Trockenheit wichtig. Da Aprikosen keine Staunässe vertragen, wird in kleineren Mengen, aber tiefgründig gewässert. Die Düngung erfolgt vor allem im Frühjahr vor dem Austrieb und nach der Blüte, am besten mit Kompost oder ausgewogenen Düngern mit geringerem Stickstoffanteil, damit kein übermäßiges Triebwachstum auf Kosten der Fruchtbarkeit entsteht. Der Schnitt der Aprikose ist speziell und erfolgt überwiegend nach der Ernte. So wird die Erneuerung des Fruchtholzes gefördert und das Infektionsrisiko gesenkt, ein starker Winterschnitt ist nicht geeignet. Aprikosen sind nur bedingt frosthart, deshalb empfiehlt sich bei jungen Bäumen ein Frostschutz für Stamm und Wurzelhals und in kühleren Lagen die Wahl eines geschützten Standorts.

Mehr dazu: Anleitung zum Anbau von Aprikosen

Autor: Kristýna | Revision: 15.06. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Aprikosen
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Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Aprikosen - /anleitungen-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-aprikosen/
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen
Plant Passport: A: Prunus B: CZ-4282 C: 26/FP/0105 D: PL

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