Aprikose 'Vertige' Prunus armeniaca 'Vertige'

Artikelnummer: 87372 88213 886199 Variante wählen
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Aromatische orange Früchte mit roter Backe reifen Ende Juli. Die französische Aprikose 'Vertige' ist selbstfruchtbar, trägt regelmäßig und eignet sich dank ihrer Robustheit auch für naturnah bewirtschaftete Gärten. Die Früchte sind oval, mittelgroß bis groß, mit goldoranger Schale, die teilweise von einer leuchtenden Backe überzogen ist. Das Fruchtfleisch ist orange, zart, saftig, würzig-aromatisch und süßsäuerlich. Es eignet sich zum Frischverzehr, für Kompott, Konfitüre und zum Backen. Die Sorte ist sehr gut frosthart, auch gegenüber Spätfrösten. 

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Aprikose 'Vertige' - selbstfruchtbare Aprikosensorte französischer Herkunft, verbunden mit INRA und der Lizenzvertretung CEP Innovation. Sie zählt zu den modernen Sorten mit attraktivem Aussehen, regelmäßigem Ertrag und robustem Wuchs. Der Wuchs ist mittelstark bis stark, die endgültige Kronengröße hängt von Unterlage, Boden, Schnitt und Erziehungsform ab. Der Habitus ist eher offen, sodass die Krone viel Licht erhält und die Früchte gleichmäßig ausfärben. Die Blätter sind grün und elliptisch, die Blüten weiß bis zart rosa und öffnen sich später als bei manchen sehr frühen Aprikosen. Die spätere Blüte verringert das Risiko von Spätfrostschäden. Die Früchte reifen Ende Juli, etwa einige Tage vor der Sorte 'Bergeron'. Sie sind oval, mittelgroß bis groß, goldorange und zu 25–40 % von einer leuchtend roten Backe überzogen. Das Fruchtfleisch ist orange, zart, saftig, aromatisch, süßsäuerlich und würzig-fruchtig. Die Früchte enthalten Zucker, Ballaststoffe, Kalium, organische Säuren, Carotinoide und Polyphenole. Sie eignen sich zum Frischverzehr, für Obstsalate, Desserts, Kuchen, Kompott, Marmelade, Konfitüre, Soßen und zum Einfrieren. Die Sorte ist selbstfruchtbar und trägt auch als Einzelbaum.

Anbau: Benötigt werden leichte bis mittelschwere, tiefgründige und sehr gut durchlässige Böden mit hohem Humusgehalt, optimal ist eine neutrale bis schwach alkalische Bodenreaktion. Ungeeignet sind schwere, tonige und vernässte Böden, in denen das Wurzelsystem leidet und das Risiko von Pilzkrankheiten steigt. Der Standort muss vollsonnig, warm und vor kalten Winden geschützt sein, idealerweise an einem leichten Hang oder in einer Lage mit guter Luftzirkulation. Bei der Pflanzung mehrerer Bäume empfehlen sich Abstände von etwa 4 bis 5 Metern, je nach Wuchsstärke der Unterlage. Das Gießen ist vor allem nach der Pflanzung und bei längerer Trockenheit wichtig, da Aprikosen keine Staunässe vertragen, wird in kleineren Gaben, aber tiefgründig gewässert. Die Düngung erfolgt vor allem im Frühjahr vor dem Austrieb und nach der Blüte, am besten mit Kompost oder ausgewogenen Düngern mit geringerem Stickstoffanteil, damit kein übermäßiges Triebwachstum auf Kosten des Ertrags entsteht. Der Schnitt von Aprikosen ist speziell und erfolgt überwiegend nach der Ernte, wodurch die Erneuerung des Fruchtholzes gefördert und das Infektionsrisiko gesenkt wird, ein starker Winterschnitt ist nicht geeignet. Trotz der guten Frosthärte der Sorte empfiehlt sich bei jungen Bäumen ein Frostschutz für Stamm und Wurzelhals und in kühleren Lagen die Wahl eines geschützten Standorts.

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Aprikosen

Autor: Kristýna | Revision: 12.06. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Aprikosen
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Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Aprikosen - /anleitungen-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-aprikosen/
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen oder Container
Plant Passport: A: Prunus B: CZ-4282 C: 25/FP/0101 D: PL

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