Arizona-Zypresse 'Fastigiata Glauca' Cupressus arizonica 'Fastigiata Glauca'
Artikelnummer: 999753Produktdetailbeschreibung
Arizona-Zypresse 'Fastigiata Glauca' - gehört zu den Auslesen mit schmalerem, kegel- bis säulenförmigem Wuchs und auffallend bereiftem, blausilbernem Laub. Die Art stammt aus dem Südwesten der USA und dem Norden Mexikos, wo sie an trockenen, steinigen Standorten wächst. Daher bewahrt sich die Sorte eine gute Toleranz gegenüber Hitze und Trockenheit. Sie bildet ein immergrünes Bäumchen mit regelmäßiger Silhouette und mittelstarkem Wuchs, das unter mitteleuropäischen Bedingungen in der Regel etwa 8–11 m hoch und rund 3 m breit wird. Die Äste sind dicht und gleichmäßig, sodass die Pflanze auch ohne Formschnitt gepflegt wirkt und in lebenden Wänden die Linie gut hält. Die schuppenförmigen Nadeln fühlen sich weich an, sind aromatisch und verströmen beim Zerreiben einen harzigen Duft. Im Sommer zeigen sie einen kühleren Stahlton, im Winter gehen sie oft ins Graublaue über und bringen so auch in der laublosen Zeit Farbe in den Garten. Die Rinde ist graubraun und kann sich bei älteren Pflanzen in schmalen Streifen ablösen. An ausgewachsenen Pflanzen erscheinen kleine, kugelige Zapfen von 2–3 cm, die im Herbst reifen und mitunter über den Winter an den Zweigen verbleiben. Die Sorte eignet sich als kleinerer Solitär in modernen Gärten, für Reihenpflanzungen und als Alternative zum gewöhnlichen Lebensbaum in trockeneren Lagen, wo sie Hitze besser verträgt und weniger zum Verkahlen neigt.
Arizona-Zypresse - häufig auch als Hesperocyparis arizonica geführt. Sie stammt aus dem Südwesten der USA und dem Norden Mexikos, wo sie an steinigen, gut drainierten Hängen und in Gebirgsregionen bis etwa 2000 m ü. M. wächst. Die Rinde ist graubraun und löst sich bei älteren Bäumen in dünnen Platten ab, unter denen glattere, hellere Schichten zum Vorschein kommen. In unseren Breiten bildet sie einen immergrünen Baum mit kegelförmiger bis breit säulenförmiger Krone, der ausgewachsen etwa 20–25 m hoch und 6–10 m breit wird. Die schuppenförmigen Nadeln sind blaugrün bis graublau und beim Zerreiben aromatisch, im Frühjahr treiben sie an feineren, weicheren Zweiglein aus. An älteren Pflanzen bilden sich kugelige, verholzte Zapfen von 2–3 cm, die im Laufe des Herbstes reifen und auch über den Winter an den Zweigen bleiben können. Die Art ist schnittverträglich und verdichtet sich gut, weshalb sie auch als Formhecke oder Windschutz verwendet wird und in trockeneren Gegenden eine Alternative zum Lebensbaum darstellen kann. Sie zeichnet sich durch Trockenheitsresistenz aus und verträgt kalkhaltigere Böden besser als viele andere Zypressen, daher eignet sie sich auch für rekultivierte und nährstoffärmere Standorte. Die Pflanze ist windblütig, ihr Pollen kann bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen auslösen, das Harz besitzt den typischen harzigen Duft.
Anbau: Als Standort wird volle Sonne gewählt, idealerweise geschützt und in einem wärmeren Kleinklima, wo der Wind im Winter weniger austrocknet. Der Boden sollte durchlässig und drainiert sein, eher trocken bis mäßig feucht, ohne länger anhaltende Staunässe, mit einem pH-Wert von etwa 6,0–8,0. In schweren Tonböden bewährt sich die Pflanzung an einer leicht erhöhten Stelle mit Zugabe von Kies. Gepflanzt wird im Frühjahr und Herbst bei frostfreiem Boden, Containerpflanzen können bei gesicherter Bewässerung von März bis November gesetzt werden. Das Gießen ist in den ersten 1–2 Jahren wichtig, danach ist die Art trockenheitsresistent, bei langer sommerlicher Trockenheit hilft dennoch ein durchdringendes Wässern alle 10–14 Tage. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügen Kompost oder ein Langzeitdünger für Nadelgehölze. Eine Mulchschicht aus Rinde oder Holzhäcksel stabilisiert die Feuchtigkeit und schützt die Wurzeln. Der Rückschnitt erfolgt vom späten Frühjahr bis zum Sommer und nur im grünen Bereich, da ein tiefer Eingriff ins alte, unbenadelte Holz schlecht wieder austreibt. Für Sichtschutzpflanzungen empfiehlt sich ein Abstand von etwa 1,0–1,5 m, für Windschutzstreifen und lockere Reihen 2,5–4,0 m, Solitäre benötigen mindestens 3–4 m Abstand. Die Blüte ist unscheinbar, der Pollen wird in der Regel an der Wende vom Winter zum Frühjahr freigesetzt, die Zapfen reifen im Herbst. Die Frosthärte ausgereifter Pflanzen wird in der Praxis mit etwa −23 bis −25 °C angegeben, junge Pflanzungen profitieren von Mulch und vom Gießen an frostfreien Tagen. Die Kultur im Kübel ist nur in einem großen Gefäß mit Drainage und winterlicher Isolierung gegen Durchfrieren möglich. An Krankheiten können bei Vernässung Wurzelfäule und Zypressenkrebs (Seiridium) mit absterbenden Zweigen auftreten, an Schädlingen Borkenkäfer und Spinnmilben bei Trockenstress. Für Einsteiger ist es entscheidend, im Winter und Frühjahr nicht zu viel zu gießen und auf Wintersonnenbrand an der sonnenexponierten Seite zu achten.
Autor: Kristýna | Revision: 24.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Nadelgehölze |
|---|---|
| EAN: | 2284900397554 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 1000 und mehr, 800 und mehr |
| Blattfarbe: | Dunkelgrün, Blau |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container C3 |
| Form und Höhe: | 30 - 40 cm |
| Plant Passport: | A: Cupressus B: CZ-4282 C: 24/FP/0041 D: CZ |
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