Armand-Kiefer Pinus armandii

Artikelnummer: 125018
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Immergrüne Kiefer mit mittelstarkem Wuchs und anfangs regelmäßig kegelförmiger, später breiterer und lockerer Krone. Sie erreicht etwa 8–15 m Höhe und 4–7 m Breite. Die feinen, weichen und leicht überhängenden Nadeln sind 8–15 cm lang, grün bis blaugrün und stehen in Büscheln zu fünft. Die Zapfen sind eiförmig bis länglich, 10–20 cm lang und im reifen Zustand braun. Die Frosthärte liegt bei etwa −23 bis −28 °C.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Armand-Kiefer - immergrüner Nadelbaum aus den Gebirgsregionen Chinas, wo er in einem weiten Höhenbereich vorkommt. Kennzeichnend sind vor allem die langen, feinen Nadeln in Büscheln zu fünft, die elegante Krone und die verhältnismäßig großen Zapfen. Der Baum wächst mittelstark und bildet in der Jugend eine regelmäßige kegelförmige Krone, die sich mit dem Alter verbreitert und eine lockerere, unregelmäßigere bis breit kegelförmige Gestalt annimmt. In unseren Breiten erreicht er in der Regel etwa 8–15 m Höhe und 4–7 m Breite, in seiner Heimat kann er deutlich höher werden. Die Rinde junger Bäume ist glatt und graugrün, später dunkelt sie nach und löst sich in unregelmäßige, schuppige Platten auf. Die Nadeln stehen charakteristisch zu fünft im Büschel, sind etwa 8–15 cm lang, dünn, weich und leicht überhängend. Sie sind sattgrün bis blaugrün gefärbt und tragen auf den Innenseiten hellere, weißliche Spaltöffnungsstreifen. Die männlichen Blütenzapfen sind klein, gelblich bis gelbbraun und erscheinen im Frühjahr. Die weiblichen Zapfen sind anfangs grün bis purpurgrün und reifen allmählich zu brauner Farbe heran. Die reifen Zapfen sind eiförmig bis länglich eiförmig, meist 10–20 cm lang und besitzen kräftige, verholzte Schuppen. Im Alter ist die Armand-Kiefer recht robust, ihre Frosthärte liegt bei etwa −23 bis −28 °C. Jungpflanzen und neue Triebe können gegenüber starken Frösten empfindlicher sein.

Anbau: Am besten gedeiht sie in voller Sonne, im Halbschatten wird die Krone lichter und die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten steigt. An offenen Standorten bewährt sich bei jungen Bäumen ein Schutz vor Winterwind, zugleich ist ein Kleinklima ohne dauerhaft stehende feuchte Luft vorteilhaft. Am besten eignet sich ein durchlässiger sandig-lehmiger bis kiesiger Boden, in schweren Tonböden helfen eine Drainage und ein Hochbeet. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5. Containerbäume werden von März bis November gepflanzt, außer bei gefrorenem Boden, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen bis zur vollständigen Einwurzelung, meist in den ersten 2 Saisons. Nach dem Anwachsen wird Trockenheit meist gut vertragen, längere Staunässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelfäule. Die Düngung erfolgt sparsam, in der Regel genügen Kompost im Frühjahr oder ein Langzeitdünger für Nadelgehölze. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener Äste, bei manchen Arten lassen sich zur Verdichtung die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni einkürzen. Mulch aus Rinde oder Holzhäcksel stabilisiert die Bodenfeuchte und verhindert eine Überhitzung der Wurzeln. Die Frosthärte liegt bei etwa −23 bis −28 °C, im Garten ist daher in der Regel kein Winterschutz nötig, bei Kübelpflanzen empfiehlt es sich, den Wurzelballen mit Mulch oder einer Umhüllung vor dem Durchfrieren zu schützen. Die Trockenheitsverträglichkeit ist mittel bis hoch, junge Pflanzungen haben einen höheren Wasserbedarf. Die Pflanzabstände werden großzügig gewählt, als Richtwert 4–8 m je nach Art und angestrebter Krone, damit eine gute Luftzirkulation gewährleistet ist.

Autor: Kamila | Revision: 28. 9. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
EAN: 2284900421587
Lichtverhältnisse: Sonne
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0008 D: NL

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