Banks-Kiefer 'Banská Štiavnica' Pinus Banksiana 'Banská Štiavnica'

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Zwergsorte der Banks-Kiefer für Standorte mit wenig Platz. Sie bildet einen unregelmäßigen Strauch von 0,8–1,2 m mit fein gedrehten, hellgrünen Nadeln, der jährliche Zuwachs liegt bei etwa 5 cm. Die Banks-Kiefer 'Banská Štiavnica' zeichnet sich durch hohe Frost- und Trockenheitsresistenz aus und gedeiht auch auf mageren, sandigen Böden in voller Sonne gut. Verwendung findet sie in Steingärten, Heidegärten, Kübeln sowie als niedriger Akzent zwischen Stauden. Im Vergleich zur verbreiteten Latschenkiefer Pinus mugo wächst sie schmaler und wirkt luftiger.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Banks-Kiefer 'Banská Štiavnica' - stammt aus dem nördlichen Teil Nordamerikas, wo sie auf mageren, oft trockenen Sand- und Kiesstandorten mit kalten Wintern wächst. Die Sorte 'Banská Štiavnica' entstand als Auslese aus einem 1988 in der Slowakei gefundenen Hexenbesen und bildet einen kompakten, unregelmäßig buschigen bis schmal kegelförmigen Habitus. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht sie üblicherweise 0,8–1,5 m Höhe und 0,8–1,3 m Breite, der jährliche Zuwachs liegt häufig bei etwa 5 cm. Die Jahrestriebe sind unterschiedlich gekrümmt, die Knospen auffallend harzig. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln, sind 2–3 cm lang, leicht gedreht und hell- bis mittelgrün. Im Mai und Juni erscheinen unscheinbare gelbliche männliche Blütenzapfen, später kleine braune Zapfen, oft paarweise. Verwendung findet die Sorte in Steingärten, Heidegärten, Kiesbeeten, auf Dachgärten und in Kübeln, dank der kurzen Nadeln eignet sie sich auch zur Gestaltung als Bonsai. Sie ist anspruchslos in der Pflege und zeichnet sich durch gute Frosthärte aus. Die Sorte wird als Solitär in Kies- und Heidepflanzungen, im Vordergrund höherer Nadelgehölze, entlang von Wegen und in Stadtgärten eingesetzt, wo sie ganzjährig Struktur, Farbe und einen markanten senkrechten Akzent bietet.

Banks-Kiefer - sehr attraktives Nadelgehölz mit unregelmäßigem Wuchs, beheimatet in Nordamerika. Sie zählt zu den kurzlebigen Kiefern und erreicht ein Alter von etwa 100 Jahren. Die Wuchshöhe beträgt rund 20 m. Die Verzweigung ist unregelmäßig, die Zapfen stehen paarweise aufrecht. Sie sind zunächst braun und färben sich mit der Zeit grau. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln, sind 2–5 cm lang und frischgrün. Diese Kiefer besitzt weiches, gut zersetzbares Holz, das häufig als Brennholz genutzt wird. Der Anbau ist völlig unkompliziert. Da sie auch ungünstige Bedingungen und jeden Bodentyp sehr gut verträgt, ist diese Sorte äußerst beliebt. 

Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen manche Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, besonders im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten in langen Hitzeperioden eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die jungen „Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und -temperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter ist auf die Feuchtigkeit zu achten. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa bis -30 °C, ein größeres Risiko stellen Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Schütte sowie Wurzelfäule in schweren Böden. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei polsterförmigen Formen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Kristýna | Revision: 29.12.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 120-140, 80-100, 100-120
Blattfarbe: Grün
Blütezeit: Mai, Juni
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 26/FP/0018 D: CZ

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