Bergkiefer 'Atom' Pinus mugo 'Atom'
Artikelnummer: 118688Produktdetailbeschreibung
Bergkiefer 'Atom' - ein Gebirgsgehölz aus den Alpen und Karpaten, wo es an steinigen Hängen oberhalb der Waldgrenze wächst und Wind wie Schnee standhält. Die Sorte 'Atom' ist eine Zwergauslese mit sehr langsamem Wuchs und mehrstämmiger Krone, die auch ohne Formschnitt gleichmäßig gerundet bleibt. Nach 10 Jahren misst sie nur etwa 30 × 40 cm und bleibt kompakt. Die Verzweigung ist dicht, ohne deutlich ausgeprägten Mitteltrieb, sodass die Pflanze ein kompaktes Polster bildet. Die Nadeln sind kurz, stehen zu zweit in Büscheln, sind graugrün und wirken auf der Beetfläche fein und dicht. Im Frühjahr erscheinen kleine männliche Blütenzapfen, später die für die Art typischen kleinen Zapfen, die auch im Winter Struktur verleihen. Dank des niedrigen Wuchses findet die Sorte Verwendung in Steingärten, Kiesbeeten, Heidegärten sowie in Kübeln auf der Terrasse, wo sie trockenheitsliebende Stauden, Fetthennen und Ziergräser ergänzt. In der Gestaltung harmoniert sie gut mit Steinen, Rindenmulch und kleinblättrigen Gehölzen, denn die immergrünen Nadeln prägen das Gartenbild auch außerhalb der Saison. An Gebirgsstandorten wächst sie häufig auf nährstoffarmen Böden, und ihre Wurzeln dringen zwischen die Steine vor, was sich auch in Stadtpflanzungen in guter Standfestigkeit niederschlägt.
Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelgehölz von meist strauchigem Wuchs ohne Pfahlwurzel. Sie wird 1-2 m hoch und kommt vorwiegend in Gebirgslagen oberhalb der Waldgrenze vor, in tieferen Lagen auch auf Mooren und Hochmooren. Häufig zeigt sie bizarre Formen, die durch beständigen einseitigen Wind entstehen. Unter Gartenbedingungen wächst sie dicht und gleichmäßig und zählt zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur wächst sie oft an felsigen, sandigen Stellen, obwohl sie für gesundes Wachstum ausreichend Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die selbst unter ungünstigsten Bedingungen Wasser finden. Mit Ausnahme stark kalkhaltiger Böden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Die völlig winterharte, sehr zähe kleinere Kiefer findet vielfältige Verwendung in Gärten und im städtischen Grün.
Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigen sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen manche Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden eignet sich auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, vor allem im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte und Wurzelfäule in schwerem Boden. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Kristýna | Revision: 23.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| Gewicht: | 1 kg |
| EAN: | 2284900377617 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container C5 |
| Form und Höhe: | Stämmchen 70–80 cm, Breite 15–25 cm |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL |
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