Bergkiefer 'Benjamin' Pinus mugo 'Benjamin'
Artikelnummer: 70818 70819 8885625 9999352 720177 720178 708195 708194 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Bergkiefer 'Benjamin' - zwergwüchsige, immergrüne Sorte der Bergkiefer. Die Art ist in den Gebirgsregionen Mittel- und Südeuropas auf Felsen, Geröllhalden und Moorstandorten natürlich verbreitet. Im Gartenbau verbreitete sich die Sorte als Auslese aus einem Hexenbesen. Sie wird seit 1980 geführt und geht auf den Züchter Walter Nagel aus dem deutschen Bretten zurück. Die Sorte bildet einen dichten, flachkugeligen bis kissenförmigen Strauch. Der Wuchs ist langsam und beträgt in der Regel 3–5 cm pro Jahr. Die Nadeln stehen paarweise in Büscheln. Sie sind sehr kurz und steif, meist 2–3 cm lang und dunkel- bis sattgrün. An der Pflanze bleiben sie mehrere Jahre erhalten. Die Triebe sind kompakt und die Knospen auffallend harzig. Beim Zerreiben der Nadeln entfaltet sich ein feiner Harzduft. Mit 10 Jahren ist die Pflanze meist rund 0,5 m hoch und bis zu 1,0 m breit. Ausgewachsen erreicht sie gewöhnlich etwa 0,6–0,8 m × 0,8–1,0 m. Die Blüte erscheint im Juni bis Juli in Form unscheinbarer männlicher und weiblicher Zapfen. Daraus können sich nach und nach eiförmige braune Zapfen entwickeln, die im 2.–3. Jahr reifen. Kiefernharz wird wegen seiner aromatischen ätherischen Öle traditionell in der Kosmetik und für Inhalationen genutzt. In der Gartengestaltung wirkt die Pflanze natürlich zwischen Steinen, auf Kies und in Heidepflanzungen. Dort lässt sie sich gut mit Heidekraut, niedrigen Wacholdern, trockenheitsliebenden Stauden und Zwiebelblumen kombinieren. Als zwergwüchsige und reizvolle Konifere bringt die Bergkiefer 'Benjamin' ein Stück Wald in jeden Garten und ist dafür eine ausgezeichnete Wahl.
Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelgehölz mit meist strauchigem Wuchs und ohne Pfahlwurzel. Sie wird 1–2 m hoch. Ihr Vorkommen liegt überwiegend in Gebirgsregionen oberhalb der Waldgrenze, in tieferen Lagen auch in Mooren und Hochmooren. Durch ständigen einseitigen Wind entstehen oft bizarre Wuchsformen. Im Garten wächst sie dicht und regelmäßig und gehört zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur wächst sie häufig an felsigen, sandigen Stellen, obwohl sie für gesundes Wachstum ausreichend Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die selbst unter ungünstigsten Bedingungen Wasser finden. Mit Ausnahme stark kalkhaltiger Böden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Die völlig winterharte, sehr zähe kleinere Kiefer findet vielfältige Verwendung in Gärten und im städtischen Grün.
Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne. Im lichten Halbschatten wachsen manche Sorten noch zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, da Wind und Sonne zusammen das Austrocknen der Nadeln fördern. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden. In schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, denn Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden eignet sich auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt. In der warmen Jahreszeit ist regelmäßiges Gießen nötig, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, besonders im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch. Bei Zwergsorten lohnt sich bei langen Hitzeperioden dennoch eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Koniferen. Zu viel Stickstoff fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich. Für dichteren Wuchs werden die jungen Frühjahrstriebe („Kerzen“) im Mai bis Juni manchmal eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Temperatur des Bodens. Die Kultur im Kübel ist verbreitet. Erforderlich sind eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Zwergkiefern sind meist sehr frosthart, bis etwa -30 °C. Ein größeres Risiko stellen Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Schütte und in schweren Böden Wurzelfäule. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite: Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Kristýna | Revision: 29.12.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 40-60, 60-80 |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Juni, Juli |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0056 D: CZ |
| Plant Passport 3: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ |
| Plant Passport 4: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ |
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