Bergkiefer 'Butternut' Pinus mugo 'Butternut'

Artikelnummer: 133411
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Die langsam wachsende Bergkiefer stammt aus Gebirgen Mittel- und Südeuropas. Dort wächst sie an steinigen, nährstoffarmen Hängen und auf windexponierten Felsen. Die Sorte 'Butternut' zählt zu den Miniaturformen für kleine Gärten und Sammlungspflanzungen. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht sie etwa 0,3–0,5 m Höhe und 0,4–0,6 m Breite, der jährliche Zuwachs beträgt rund 2–3 cm. Es bilden sich dichte, leicht abgeflachte Kugeln bis Polster mit Nadelbüscheln aus je zwei 4–5 cm langen, gelbgrünen Nadeln mit helleren Rändern. In voller Sonne ist die Färbung am intensivsten. Ganzjährig verleiht sie dem Beet einen warmen Farbton und hebt sich im Winter wirkungsvoll von dunkleren Nadelgehölzen ab.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Bergkiefer 'Butternut' - eine langsam wachsende Kiefer, die aus den Gebirgen Mittel- und Südeuropas stammt. Dort wächst sie an steinigen, nährstoffarmen Hängen und auf windexponierten Felsen. Die Sorte 'Butternut' gehört zu den aus der Art gezüchteten Miniaturformen für kleine Gärten und Sammlungspflanzungen. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht sie etwa 0,3–0,5 m Höhe und 0,4–0,6 m Breite, der jährliche Zuwachs liegt bei rund 2–3 cm. Es entstehen dichte, leicht abgeflachte Kugeln bis Polster, die auch ohne Formschnitt kompakt bleiben. Die Triebe tragen Büschel aus je zwei etwa 4–5 cm langen Nadeln. Diese sind gelbgrün, oft mit grüner Mitte und helleren Rändern, sodass die Krone fein aufgehellt wirkt. In voller Sonne ist die Färbung am intensivsten. Das ganze Jahr über verleiht sie dem Beet einen warmen Farbton und hebt sich im Winter wirkungsvoll von dunkleren Nadelgehölzen ab. Zapfen erscheinen nur an älteren Pflanzen und haben bei dieser Zwergsorte eher dekorativen Wert. 'Butternut' eignet sich als kleiner Solitär in Steingärten, Heidegärten und Kiesbeeten, in Kombination mit Heide, Gräsern und dunkelgrünen Nadelgehölzen sowie für Kübel auf Terrassen, wo sie ganzjährig Struktur und Farbe bietet.

Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelgehölz mit meist strauchigem, seltener baumartigem Wuchs und ohne Pfahlwurzel. Sie wird 1–2 m hoch und kommt überwiegend in Gebirgslagen oberhalb der Waldgrenze vor, in tieferen Lagen auch in Mooren und Hochmooren. Durch ständigen einseitigen Wind entstehen oft bizarre Wuchsformen. Im Garten wächst sie dicht und gleichmäßig und zählt zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur besiedelt sie häufig felsige, sandige Standorte, obwohl sie für gesundes Wachstum ausreichend Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die auch unter ungünstigsten Bedingungen Wasser erschließen. Mit Ausnahme stark kalkhaltiger Böden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Die vollständig winterharte, sehr zähe kleine Kiefer findet vielfältige Verwendung in Gärten und im städtischen Grün.

Anbau: Die beste Färbung und die dichteste Benadelung zeigen sich in voller Sonne. Im lichten Halbschatten wachsen viele Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn Wind und Sonne zusammen das Austrocknen der Nadeln fördern. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden. In schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5, in vielen Gartenböden eignen sich auch leicht saure bis schwach neutrale Verhältnisse. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen besonders im ersten Sommer nicht austrocknet. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten während langer Hitzeperioden eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze. Zu viel Stickstoff fördert weichen Zuwachs und erhöht die Krankheitsanfälligkeit. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht nötig. Zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz für das Gefäß gegen Durchfrieren der Wurzeln. Bei Tauwetter ist auf die Feuchtigkeit zu achten. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, um -30 °C, ein größeres Risiko stellen Wintertrockenheit und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte sowie Wurzelfäule in schweren Böden. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Nikol | Revision: 30.11.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
EAN: 2284900484599
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 40-60
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL

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