Bergkiefer 'Carsten's Wintergold' Pinus Mugo 'Carstens Wintergold'
Artikelnummer: 36655 36654 720180 720444 8426 720277 10223 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Bergkiefer 'Carsten's Wintergold' - immergrüne Zwergsorte der Bergkiefer, die vor allem wegen des ausgeprägten jahreszeitlichen Farbwechsels der Nadeln geschätzt wird. Im Frühjahr kehren die Nadeln wieder zur grünen Färbung zurück. Der Wuchs ist sehr langsam, dicht und kompakt, anfangs überwiegend kugelig bis halbkugelig, später breit polsterförmig. Mit etwa 10 Jahren erreicht die Pflanze rund 0,4–0,6 m Höhe und 0,6–0,8 m Breite. Ältere Pflanzen werden in der Regel etwa 0,6–0,8 m hoch und 1–1,2 m breit. Der jährliche Zuwachs liegt meist nur bei etwa 3–6 cm. Die Zweige sind kurz, fest und dicht verzweigt, überwiegend aufsteigend bis ausgebreitet. Dank der kurzen Internodien bildet sich eine sehr kompakte Krone, die bis zur Basis dicht bleibt. Die Nadeln stehen typischerweise zu zweit in Büscheln. Sie sind steif, kurz bis mittellang, etwa 3–5 cm, und leicht gebogen. Vom Frühjahr bis zum Sommer zeigen sie ein frisches bis sattes Grün. Im Herbst beginnen sie mit sinkenden Temperaturen zu vergilben und nehmen im Laufe des Winters eine auffallend leuchtend gelbe bis satt goldgelbe Färbung an. An älteren Pflanzen können sich kleine Zapfen bilden. Sie sind eiförmig bis kegelig-eiförmig, anfangs grün bis purpurbräunlich, reifen später braun aus und werden etwa 2–5 cm lang. Die Rinde junger Zweige ist graubraun bis dunkelbraun, an älteren Teilen wird sie allmählich schuppig und leicht rissig. Aufgrund des niedrigen und dichten Wuchses bleibt der größte Teil des älteren Holzes im Inneren der Krone verborgen. Die Sorte ist sehr gut frosthart, etwa bis −30 bis −34 °C, und behält die gute Widerstandsfähigkeit, die für die Bergkiefer typisch ist.
Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelgehölz von meist strauchigem, seltener baumartigem Wuchs ohne Pfahlwurzel. Sie wird 1–2 m hoch und kommt überwiegend in Gebirgslagen oberhalb der Waldgrenze vor, in tieferen Lagen auch auf Mooren und Hochmooren. Häufig zeigt sie bizarre Formen, die durch beständigen Wind aus einer Richtung entstehen. Im Garten wächst sie dicht und gleichmäßig und zählt zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur besiedelt sie oft felsige und sandige Standorte, obwohl sie für gesundes Wachstum ausreichend Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die selbst unter ungünstigsten Bedingungen Wasser erschließen. Mit Ausnahme stark kalkhaltiger Böden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Die vollkommen winterharte, sehr zähe kleinere Kiefer findet vielfältige Verwendung in Gärten und im städtischen Grün.
Anbau: Am besten gedeihen Kiefern in voller Sonne, im Halbschatten wird die Krone lichter und die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten steigt. In offenen Lagen bewährt sich bei jungen Bäumen ein Schutz vor Winterwind, zugleich ist ein Kleinklima ohne lang anhaltend stehende feuchte Luft günstig. Am besten eignet sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis kiesiger Boden, in schweren Tonböden helfen eine Drainage und ein erhöhtes Beet. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, sofern der Boden nicht gefroren ist. In der warmen Jahreszeit ist bis zur vollständigen Einwurzelung, meist in den ersten 2 Saisons, regelmäßig zu gießen. Nach dem Anwachsen wird Trockenheit meist gut vertragen, anhaltende Staunässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelfäule. Die Düngung erfolgt sparsam, in der Regel genügen Kompost im Frühjahr oder ein Langzeitdünger für Nadelgehölze. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener Zweige, bei manchen Arten lassen sich zur Verdichtung die jungen Frühjahrstriebe („Kerzen“) im Mai bis Juni einkürzen. Eine Mulchschicht aus Rinde oder Holzhäcksel hält die Feuchtigkeit und verringert die Überhitzung der Wurzeln. Die Frosthärte reicht üblicherweise bis etwa −30 °C, im Garten ist daher in der Regel kein Winterschutz nötig. Bei Pflanzen in Gefäßen empfiehlt es sich, den Wurzelballen mit Mulch oder einer Umhüllung vor dem Durchfrieren zu schützen. Die Trockenheitstoleranz ist mittel bis hoch, höhere Ansprüche an die Feuchtigkeit haben junge Pflanzungen. Die Pflanzabstände werden großzügig gewählt, als Richtwert 4–8 m je nach Art und angestrebter Kronengröße, damit die Luftzirkulation gewährleistet ist.
Autor: Kamila | Revision: 9. 9. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container oder Ballen |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 23/FP/0027 D: CZ |
| Plant Passport 2: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 24/FP/0057 D: PL |
| Plant Passport 3: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 21/FP/0108 D: CZ |
| Plant Passport 4: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ |
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