Bergkiefer 'Corley's Mat' Pinus mugo 'Corley's Mat'
Artikelnummer: 36668 36666 7078 36667 9489 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Bergkiefer 'Corley's Mat' - immergrüne, niederliegende Sorte der Bergkiefer mit ausgeprägt ausladendem, teppichartigem Wuchs. Sie knüpft an den natürlichen Lebensraum der Art in den Gebirgsregionen Europas an, wo die Bergkiefer windige Hänge, Geröllhalden und Moorränder mit nährstoffarmen, gut drainierten Böden besiedelt. 'Corley's Mat' bildet niedrige, dicht verzweigte Polster, die sich allmählich seitlich ausbreiten und dem Gelände folgen. Daher wird sie als bodendeckendes Nadelgehölz für Steingärten, Mauerkronen, Kiesbeete und Hänge verwendet. Die Nadeln stehen in Büscheln zu zweit, sind länger als bei manchen kissenförmigen Sorten, oft 4–5 cm, dunkelgrün und stellenweise leicht gedreht. Die Textur des Bewuchses ist dicht und „flauschig“, was auch im Winter einen besonderen Wert hat. Mit 10 Jahren kann sie eine Breite von etwa 0,9 m erreichen, ausgewachsen bewegt sie sich meist im Bereich von etwa 0,6–0,8 m Höhe und 1,0–1,3 m Breite. Auf Stämmchen veredelt bildet sie eine stärker überhängende Krone. Die Blüte erscheint von Juni bis Juli in Form unauffälliger Zapfenblüten, später können sich kleine braune Zapfen bilden, die über mehrere Jahre reifen. Beim Zerreiben der Nadeln ist ein harziger Duft wahrnehmbar, Kiefernöle werden traditionell in der Kosmetik und für Inhalationen genutzt. Die Sorte wird zudem für ihre gute Verträglichkeit gegenüber Wind und Stadtklima geschätzt. In Pflanzungen harmoniert sie gut mit Heidekraut, trockenheitsliebenden Gräsern, Fetthennen, Thymian und Steinmulch.
Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelgehölz von meist strauchigem Wuchs ohne Pfahlwurzel. Sie wird 1-2 m hoch und kommt überwiegend in Gebirgsregionen oberhalb der Waldgrenze vor, gegebenenfalls auch in tieferen Lagen auf Mooren und Hochmooren. Oft zeigt sie bizarre Formen, die durch ständigen Wind aus einer Richtung entstehen. Unter Gartenbedingungen wächst sie dicht und regelmäßig und gehört zu den robustesten Gartenkiefern. In der Natur wächst sie häufig an felsigen, sandigen Standorten, obwohl sie für ein gesundes Wachstum ausreichend Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die Wasser selbst unter ungünstigsten Bedingungen finden. Mit Ausnahme stark kalkhaltiger Böden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Die vollständig winterharte, sehr zähe kleinere Kiefer findet vielfältige Verwendung in Gärten und im städtischen Grün.
Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sie in voller Sonne. Im lichten Halbschatten wachsen viele Sorten noch zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein windgeschützter Standort ist vor allem im Winter vorteilhaft, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Niederungen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, denn Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, besonders im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und -temperatur. Die Kultur im Gefäß ist verbreitet, nötig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz für das Gefäß gegen Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter ist auf die Feuchtigkeit zu achten. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, bei etwa -30°C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Kiefernschütte und Wurzelfäule in schweren Böden. Die Pflanzabstände richten sich nach der Zielbreite, als Orientierung 0,8–1,5 m bei polsterförmigen Formen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Kristýna | Revision: 29.12.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 40-60, 60-80 |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Juni, Juli |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container oder Ballen |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 21/FP/0100 D: CZ |
| Plant Passport 2: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ |
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