Bergkiefer 'Gold Coin Weis' Pinus mugo 'Gold Coin Weis'
Artikelnummer: 127117Produktdetailbeschreibung
Bergkiefer 'Gold Coin Weis' - Zwergsorte der Bergkiefer, einer Gebirgsart aus den alpinen und subalpinen Lagen Mittel- und Südosteuropas, wo sie an windigen Hängen und auf Geröllhalden wächst. Sie bildet einen dichten, leicht abgeflachten kugeligen Strauch mit kurzen Internodien und langsamem Wuchstempo. Nach 10 Jahren erreicht sie etwa 0,4 m Höhe und rund 0,5 m Breite, ausgewachsen bleibt sie je nach Standort meist bei etwa 0,5 m Höhe und 0,6–0,8 m Breite. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln, sind 3–5 cm lang, während der Saison gelbgrün und färben sich in der kalten Jahreszeit goldfarben, sodass die Pflanze auch im winterlichen Beet gut zur Geltung kommt. Die Knospen sind harzig, im Frühjahr erscheinen markante „Kerzen“, die sich für einen noch kompakteren Habitus behutsam einkürzen lassen. Die Blüte ist unauffällig, die männlichen Zapfen sind kurzzeitig gelb, die Zapfen reifen allmählich und bleiben dekorativ braun an der Pflanze. Die Sorte eignet sich als niedriger Solitär, für Steingärten, Heidegärten und Trockenbeete und macht sich auch in Kübeln auf der Terrasse oder am Eingang gut. In Kombinationen harmoniert sie mit Heidekraut, Preiselbeeren, trockenheitsliebenden Gräsern, Thymian und Frühjahrszwiebelblumen, denen sie eine immergrüne Basis und ruhige Struktur verleiht.
Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelstrauch von meist strauchigem Wuchs ohne Pfahlwurzel. Sie wird 1-2 m hoch und kommt überwiegend in Gebirgsregionen oberhalb der Waldgrenze vor, in tieferen Lagen auch auf Mooren und Hochmooren. Häufig zeigt sie bizarre Formen, die durch ständigen Wind aus einer Richtung entstehen. Im Garten wächst sie dicht und gleichmäßig und zählt zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur wächst sie oft an felsigen, sandigen Stellen, obwohl sie für gesundes Wachstum ausreichend Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die selbst unter ungünstigsten Bedingungen Wasser finden. Außer stark kalkhaltigen Böden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Die vollkommen winterharte, sehr zähe kleinere Kiefer findet vielfältige Verwendung in Gärten und im städtischen Grün.
Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt die Pflanze in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen manche Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter vorteilhaft, wenn Wind und Sonne zusammen das Austrocknen der Nadeln fördern, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, denn Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Empfohlen wird ein pH-Wert von etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden eignet sich auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, vor allem im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht nötig, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz für das Gefäß gegen Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, bei etwa -30 °C, größere Risiken sind Wintertrocknis und Staunässe. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte sowie Wurzelfäule in schweren Böden. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Kristýna | Revision: 23.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 40-60 |
| Blattfarbe: | Dunkelgrün, Bunt, Hellgrün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL |
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!
