Bergkiefer 'Green Shadow' Pinus mugo 'Green Shadow'
Artikelnummer: 720182Produktdetailbeschreibung
Bergkiefer 'Green Shadow' - stammt aus den Gebirgsregionen Mittel- und Südeuropas, wo sie oberhalb der Waldgrenze an windigen Hängen, auf Geröll und in Felsspalten wächst. In der Natur verträgt sie starke Temperaturschwankungen, Schnee und Trockenheit und findet dank ihres flachen, verzweigten Wurzelsystems in steinigen Böden guten Halt. Die Sorte 'Green Shadow' bewahrt die Widerstandskraft der Art, bildet aber einen deutlich kompakteren, niedrigen Strauch mit leicht gewelltem, plastischem Umriss. Ausgewachsen erreicht sie meist etwa 0,8–1,2 m Höhe und 1,2–1,8 m Breite bei einem langsamen Zuwachs von ungefähr 5–10 cm pro Jahr. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln, sind 3–6 cm lang, steif und glänzend dunkelgrün und verbleiben mehrere Jahre an den Zweigen, sodass die Pflanze auch im Winter geschlossen wirkt. Im späten Frühjahr erscheinen unauffällige männliche Blütenzapfen mit gelbem Pollen, später kleine braune Zapfen von etwa 2–6 cm Länge, die vor allem älteren Pflanzen zusätzliche Struktur verleihen. In Pflanzungen kommt sie in Steingärten, Kiesbeeten und Heidegärten zur Geltung, wo sie gut mit Heide, niedrigen Wacholdern, Fetthennen und feinen Gräsern harmoniert. Ebenso bewährt sie sich als immergrünes, „verankerndes“ Element an Steinen, an Wegrändern und in Vorgärten, wo ihre Toleranz gegenüber Stadtklima und Streusalz geschätzt wird.
Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelgehölz von meist strauchigem Wuchs ohne Pfahlwurzel. Sie wird 1-2 m hoch und kommt überwiegend in Gebirgslagen oberhalb der Waldgrenze vor, in tieferen Lagen auch in Mooren und Hochmooren. Häufig zeigt sie bizarre Formen, die durch beständigen einseitigen Wind entstehen. Im Garten wächst sie dicht und regelmäßig und zählt zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur besiedelt sie oft felsige, sandige Standorte, obwohl sie für gesundes Wachstum ausreichend Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die selbst unter ungünstigsten Bedingungen Wasser erschließen. Mit Ausnahme stark kalkhaltiger Böden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Die vollständig winterharte, äußerst zähe kleine Kiefer findet vielfältige Verwendung in Gärten und im städtischen Grün.
Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sie in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen viele Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter vorteilhaft, wenn Wind und Sonne zusammen das Austrocknen der Nadeln fördern, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden eignet sich auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen besonders im ersten Sommer nicht austrocknet. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten in langen Hitzeperioden eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die jungen „Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte zwergwüchsiger Kiefern ist hoch, etwa -30°C, größere Risiken sind eher Wintertrocknis und Staunässe. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Kiefernschütte und in schweren Böden Wurzelfäule. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Kristýna | Revision: 23.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| Gewicht: | 1 kg |
| EAN: | 2284900230820 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 80-100, 100-120 |
| Blattfarbe: | Grün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container C5/C7,5 |
| Form und Höhe: | Höhe 20–30 cm |
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