Bergkiefer 'Heideperle' Pinus mugo 'Heideperle'
Artikelnummer: 71062Produktdetailbeschreibung
Bergkiefer 'Heideperle' - ein Gebirgsgehölz aus Europa, angepasst an Wind, Schnee und karge Böden der subalpinen Stufe. Die Sorte 'Heideperle' zählt zu den sehr kompakten Selektionen, die einen ordentlichen, kugeligen bis polsterförmigen Strauch ohne ausgeprägten Mitteltrieb bilden. Mit zehn Jahren misst sie häufig etwa 0,3–0,4 m, ausgewachsen erreicht sie je nach Feuchtigkeit und Nährstoffversorgung meist etwa 0,4–0,7 m Höhe und rund 0,7 m Breite. Die Nadeln sind kurz, stehen zu zweit in Büscheln dicht gedrängt und sind grün mit leicht gräulichem Ton. Im Frühjahr hebt der etwas hellere Austrieb die Struktur hervor. Im Mai bis Juni erscheinen unscheinbare Pollenzapfen und später kleine Zapfen, die bei der Reife braun werden und oft länger als eine Saison an den Zweigen verbleiben. Der harzige Duft entfaltet sich vor allem beim Zerreiben der Nadeln, ansonsten wirkt die Sorte dezent und ruhig. 'Heideperle' kommt dort zur Geltung, wo es auf eine genaue Größe ankommt: als „grünes Polster“ zwischen Steinen, im Vordergrund eines Beetes, am Rand eines Heidegartens oder im Kübel am Eingang. Gut harmoniert sie mit Fetthennen, Thymian, Lavendel, niedrigem Wacholder sowie mit auf Stämmchen veredelten Nadelgehölzen, denen sie eine natürliche Unterpflanzung bietet.
Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelstrauch von eher locker buschigem Wuchs ohne Pfahlwurzel. Sie wird 1–2 m hoch und kommt überwiegend in Gebirgsregionen oberhalb der Waldgrenze vor, in tieferen Lagen auch auf Torf- und Hochmooren. Durch den ständigen Wind aus einer Richtung nimmt sie oft bizarre Formen an. Im Garten wächst sie dicht und gleichmäßig und gehört zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur wächst sie häufig an felsigen, sandigen Standorten, obwohl sie für ein gesundes Wachstum ausreichend Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die selbst unter ungünstigsten Bedingungen Wasser finden. Mit Ausnahme stark kalkhaltiger Böden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Die vollständig winterharte, äußerst zähe kleinere Kiefer findet vielfältige Verwendung in Gärten und im städtischen Grün.
Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigen sich in voller Sonne. Im lichten Halbschatten wachsen manche Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden. In schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5, in vielen Gartenböden eignet sich auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze. Ein Überschuss an Stickstoff fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und -temperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter ist auf die Feuchtigkeit zu achten. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte und in schweren Böden Wurzelfäule. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Kristýna | Revision: 23.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | 2284900527883 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 60-80, 20-40 |
| Blattfarbe: | Grün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ |
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