Bergkiefer 'Jacobsen' Pinus mugo 'Jacobsen'

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Die dänische Sorte 'Jacobsen' entstand in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie zeichnet sich durch einen zwergigen, langsamen Wuchs mit einer Verzweigung aus, die an einen kleinen Bonsai erinnert. Die Bergkiefer 'Jacobsen' wächst als niedriger, ausladender Strauch mit teilweise dem Boden anliegenden Ästen und aufstrebenden Triebspitzen. Mit 10 Jahren erreicht sie etwa 0,4–0,6 m Höhe und 0,6–0,8 m Breite, später rund 1–1,2 × 1,5–2 m. Die paarweise stehenden Nadeln sind kurz, 3–5 cm lang, dunkelgrün, oft leicht gedreht und dicht angeordnet, sodass der Strauch auch im Winter voll wirkt. Zapfen erscheinen nur vereinzelt und haben in der Gestaltung dekorativen Wert. Die Sorte eignet sich als Solitär im Steingarten, in Kiesbeeten und in Kübeln.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Bergkiefer 'Jacobsen' - eine Sorte dänischen Ursprungs, beschrieben in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, als sie vom Baumschuler Mogens H. Jacobsen gefunden und verbreitet wurde. Sie zeichnet sich durch einen zwergigen, langsamen Wuchs und eine ausdrucksstarke Verzweigungsstruktur aus, die an einen fein geformten kleinen Bonsai erinnert. Sie wächst als niedriger, ausladender Strauch mit teilweise dem Boden anliegenden Ästen und aufstrebenden Enden, an denen sich Büschel kurzer, dicht aneinanderliegender Zweige bilden. Mit 10 Jahren erreicht sie etwa 0,4–0,6 m Höhe und 0,6–0,8 m Breite, nach vielen Jahren in der Regel rund 1–1,2 m Höhe und 1,5–2 m Breite. Der jährliche Zuwachs liegt bei etwa 5 bis 10 cm, auf mageren Böden eher an der unteren Grenze. Die Nadeln stehen paarweise in Kurztrieben, sind kurz, etwa 3–5 cm lang, dunkelgrün bis sattgrün, oft leicht gedreht und dicht an den Trieben angeordnet. Sie bleiben mehrere Jahre am Zweig, sodass der Strauch auch im Winter voll wirkt. Die Knospen sind auffällig, graulich silbrig bis weißlich und verleihen der Krone aus der Nähe eine feine Textur. Zapfen erscheinen an den Zwergpflanzen eher vereinzelt, sind klein, eiförmig und haben in der Gartengestaltung überwiegend dekorativen Wert. Dank der Kombination aus niedrigem Wuchs, unregelmäßig gegliederten Ästen und dunkelgrünen Nadeln findet die Sorte 'Jacobsen' Verwendung als Solitär im Steingarten, in Kies- und Heidepflanzungen, in kleineren Vorgärten, in japanisch inspirierten Anlagen sowie in Kübeln auf Terrassen, wo sie ganzjährig Struktur schafft und sich gut mit Gräsern, Heidekraut, Zwergwacholdern und anderen Gebirgsnadelgehölzen kombinieren lässt.

Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelstrauch, seltener von buschigem Wuchs, ohne Pfahlwurzel. Sie wird 1-2 m hoch und kommt überwiegend in Gebirgsregionen oberhalb der Waldgrenze vor, in tieferen Lagen auch in Moor- und Hochmoorgebieten. Häufig zeigt sie bizarre Formen, die durch beständigen Wind aus einer Richtung entstehen. Im Garten wächst sie dicht und gleichmäßig und gehört zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur wächst sie oft an felsigen, sandigen Standorten, obwohl sie für ein gesundes Wachstum ausreichend Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die selbst unter ungünstigsten Bedingungen Wasser erschließen. Mit Ausnahme stark kalkhaltiger Böden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Die völlig winterharte, sehr zähe kleine Kiefer findet vielfältige Verwendung in Gärten und im öffentlichen Grün.

Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, vor allem im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, ein Überschuss an Stickstoff fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Mulch aus Rinde stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, notwendig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz für das Gefäß gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Kiefernschütte sowie Wurzelfäule in schweren Böden. Der Pflanzabstand richtet sich nach der endgültigen Breite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Nikol | Revision: 30.11.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 100-120
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL
Plant Passport 2: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL
Plant Passport 3: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ

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