Bergkiefer 'Jalubí' Pinus mugo 'Jalubí'
Artikelnummer: 96128 720184 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Bergkiefer 'Jalubí' - ein Nadelgehölz der Gebirge Mittel- und Südeuropas, das natürlich an windigen, steinigen Hängen und in der subalpinen Stufe wächst. Die Sorte 'Jalubí' ist eine tschechische Auslese, die 1987 in den Handel gebracht wurde. Sie zeichnet sich durch einen dichten, kompakten Habitus und einen jahreszeitlichen Farbwechsel der Nadeln aus. Während der Vegetationszeit sind die Nadeln frischgrün, stehen zu zweit in Büscheln und sind etwa 3–5 cm lang. Nach den herbstlichen Frösten färben sie sich goldgelb und kehren im Frühjahr wieder zum Grün zurück. Das Wachstum ist langsam, der jährliche Zuwachs liegt häufig bei etwa 5–10 cm. Mit 10 Jahren misst die Pflanze gewöhnlich rund 0,6 × 0,6 m, im Alter kann sie je nach Standort und Schnitt jedoch allmählich etwa 1–2 m hoch und bis zu 2–2,5 m breit werden. Die Zapfen sind klein, eiförmig bis länglich, erscheinen unregelmäßig und können mehrere Jahre an der Pflanze verbleiben. In der Gestaltung dient 'Jalubí' als immergrüner Akzent zwischen Heidepflanzen, Zwergwacholdern, niedrigen Ziergräsern und Steinen, wo die gelbe Winterbenadelung die Struktur des Beetes auch ohne Blüten betont. Dank des niedrigen Wuchses eignet sie sich auch für Vorgärten und Gefäße, wo sie benachbarte Pflanzungen nicht überwächst.
Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelstrauch von meist strauchigem Wuchs ohne Pfahlwurzel. Sie wird 1-2 m hoch und kommt überwiegend in Gebirgslagen oberhalb der Waldgrenze vor, in tieferen Lagen auch auf Torf- und Hochmooren. Häufig zeigt sie bizarre Formen, die durch ständigen Wind aus einer Richtung entstehen. Im Garten wächst sie dicht und gleichmäßig und gehört zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur besiedelt sie oft felsige, sandige Standorte, obwohl sie für ein gesundes Wachstum ausreichend Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die selbst unter ungünstigsten Bedingungen Wasser erschließen. Mit Ausnahme stark kalkhaltiger Böden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Die vollständig frostharte, sehr zähe kleinere Kiefer findet vielfältige Verwendung in Gärten und im städtischen Grün.
Anbau: Die beste Ausfärbung und dichteste Benadelung zeigen sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen manche Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5, in vielen Gartenböden ist auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu geeignet. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen besonders im ersten Sommer nicht austrocknet. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, denn ein Überschuss an Stickstoff fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Bodentemperatur. Die Kultur im Gefäß ist verbreitet, nötig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird auf die Feuchtigkeit geachtet. Die Frosthärte der Zwergkiefern ist hoch, etwa bis -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. Bei Trockenheit können Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte sowie Wurzelfäulen in schwerem Boden. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei polsterförmigen Formen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Kristýna | Revision: 29.12.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 60-80, 80-100, 100-120 |
| Blattfarbe: | Grün, Bernstein |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ |
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