Bergkiefer 'Krauskopf' Pinus mugo 'Krauskopf'
Artikelnummer: 9999355 720185 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Bergkiefer 'Krauskopf' - eine an Berghänge und Wind angepasste Sorte, die deshalb zu den verlässlichen Nadelgehölzen für mitteleuropäische Gärten zählt. Die Sorte 'Krauskopf' ist eine niedrige Zwergform, die als deutsche Auslese gilt und für das ungewöhnlich „gewellte“ Erscheinungsbild ihrer Nadeln geschätzt wird. Sie bildet einen abgeflachten bis polsterförmigen Strauch mit dichter Verzweigung, ohne ausgeprägten Leittrieb. Die immergrünen Nadeln stehen zu zweit in Büscheln, sind dunkelgrün und stellenweise leicht gedreht, was der Pflanze auch im Winter eine strukturierte Oberfläche verleiht. Der Wuchs ist langsam, der jährliche Zuwachs liegt oft nur im Bereich weniger Zentimeter. Nach 10 Jahren erreicht sie in der Regel etwa 0,25–0,30 m Höhe und rund 1 m Breite, ältere Pflanzen werden etwa 0,3–0,5 m hoch und können sich auf etwa 1,0–1,2 m verbreitern. Der jährliche Zuwachs beträgt ca. 4–6 cm. Kleine Zapfen werden unregelmäßig gebildet und können über den Winter an der Pflanze verbleiben. 'Krauskopf' findet Verwendung in Alpinen, Heidegärten, an Trockenmauern und Hängen, als Übergang zwischen Stauden und Stein oder in Gefäßen, wo sie eine immergrüne Grundlage für saisonale Bepflanzungen bildet.
Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelstrauch, seltener von buschigem Wuchs, ohne Pfahlwurzel. Sie wird 1–2 m hoch und kommt überwiegend in Gebirgslagen oberhalb der Waldgrenze vor, in tieferen Lagen auch auf Mooren und Hochmooren. Durch ständigen Wind aus einer Richtung entstehen oft bizarre Wuchsformen. Unter Gartenbedingungen wächst sie dicht und gleichmäßig und gehört zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur wächst sie häufig an felsigen, sandigen Standorten, obwohl sie für gesundes Wachstum ausreichend Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die selbst unter ungünstigsten Bedingungen Wasser erschließen. Mit Ausnahme stark kalkhaltiger Böden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Die vollkommen winterharte, sehr zähe kleinere Kiefer bietet vielfältige Verwendungsmöglichkeiten in Gärten und im städtischen Grün.
Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte entwickelt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen einige Sorten noch zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln begünstigt, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden ist auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu geeignet. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Wasserversorgung in längeren Hitzeperioden. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die jungen „Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Gefäß ist verbreitet, notwendig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter ist auf die Feuchtigkeit zu achten. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa -30 °C, ein größeres Risiko stellen Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte sowie Wurzelfäule in schwerem Boden. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Kristýna | Revision: 29.12.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 40-60, 20-40 |
| Blattfarbe: | Grün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ |
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