Bergkiefer 'Little Gold Star' Pinus mugo 'Little Gold Star'
Artikelnummer: 899110 720134 899111 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Bergkiefer 'Little Gold Star' - geht auf eine in den europäischen Gebirgen verbreitete Art zurück, die sich an Wind, Kälte und flachgründige, steinige Böden angepasst hat. 'Little Gold Star' wurde als sehr schwachwüchsige Mutation aus der Gruppe der goldgelb färbenden Sorten beschrieben, häufig wird ein Zusammenhang mit 'Carstens Wintergold' angegeben. Die Sorte bildet einen niedrigen, dicht verzweigten, polsterförmigen bis leicht kugeligen Habitus. Mit 10 Jahren misst sie etwa 0,35–0,4 m in der Höhe und rund 0,7 m in der Breite, ausgewachsen bleibt sie meist unter 0,5 m Höhe, während die Breite langsam weiter zunimmt. Die Nadeln stehen zu zweit in einem Kurztrieb, sie sind kurz und steif. In der warmen Jahreszeit sind sie eher grün, vom Spätherbst bis zum Frühjahr färben sie sich deutlich goldgelb, am intensivsten in voller Sonne. Zapfen erscheinen unregelmäßig und reifen gelbbraun bis dunkelbraun aus. Die Sorte eignet sich für Steingärten, Heidegärten, Kiesbeete und Gefäße, wo sie ganzjährig Struktur und einen farbigen Winterakzent bietet. Sie harmoniert gut mit Heidepflanzen, niedrigen Wacholdern, Gräsern und Steinelementen. Es handelt sich um eine wirklich gelungene Sorte, die in keinem Garten fehlen sollte.
Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelstrauch von meist strauchigem Wuchs ohne Pfahlwurzel. Sie wird 1-2 m hoch und kommt überwiegend in Gebirgslagen oberhalb der Waldgrenze vor, gelegentlich auch in tieferen Lagen auf Moor- und Hochmoorstandorten. Oft zeigt sie bizarre Formen, die der ständige Wind aus einer Richtung geprägt hat. Im Garten wächst sie dicht und regelmäßig und zählt zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur besiedelt sie häufig felsige, sandige Standorte, obwohl sie für ein gesundes Wachstum ausreichend Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die selbst unter ungünstigsten Bedingungen Wasser erschließen. Mit Ausnahme stark kalkhaltiger Böden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Die völlig winterharte, sehr zähe kleinere Kiefer findet vielfältige Verwendung in Gärten und im städtischen Grün.
Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigen die Pflanzen in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die jungen „Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Temperatur des Bodens. Die Kultur im Gefäß ist verbreitet, nötig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter ist auf die Feuchtigkeit zu achten. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa -30°C, ein Risiko stellen eher Frosttrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Kiefernschütte sowie Wurzelfäulen in schwerem Boden. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite, als Orientierung 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Kristýna | Revision: 22.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 40-60, 20-40 |
| Blattfarbe: | Grün, Bernstein |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL |
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