Bergkiefer 'Mikulášovice' Pinus mugo 'Mikulášovice'

Artikelnummer: 9999356
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Pinus mugo 'Mikul�ovice' (3)
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Die Bergkiefer 'Mikulášovice' wächst zwergig und bildet eine unregelmäßige Kugel. Dadurch wirkt sie natürlicher als streng kugelförmige Sorten. Mit zehn Jahren überschreitet sie in der Regel nicht etwa 50 cm, während die gewöhnliche Latschenkiefer 1–2 m hoch wird. Der unregelmäßig kugelige Strauch trägt dichte, gedrehte Nadeln und auffallend graue Knospen, die der Pflanze auch im Winter Struktur verleihen. Sie gedeiht in voller Sonne auf durchlässigem, eher sandigem Boden. Nach dem Einwurzeln verträgt sie auch trockenere Perioden und Wind, benötigt keinen Rückschnitt und ist frosthart.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Bergkiefer 'Mikulášovice' - eine Zwergsorte der Latschenkiefer mit unregelmäßig kugeligem Wuchs und asymmetrischen Ästen. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln, sind dicht und auffallend gedreht. Die Knospen färben sich grau, was besonders im Winter gut zur Geltung kommt. Der Wuchs ist langsam, der jährliche Zuwachs beträgt meist etwa 2,5–7,5 cm. Mit zehn Jahren erreicht die Pflanze in der Regel etwa 50 cm, häufig auch rund 60 × 60 cm, und eignet sich damit auch für kleinere Gärten. Die Art Pinus mugo stammt aus den Gebirgen Mittel- und Südeuropas, wo sie oberhalb der Waldgrenze Bestände bildet und sich an Wind, Schnee und steinige Böden anpasst. Von Mai bis Juni erscheinen unauffällige männliche Blütenzapfen, die Zapfen reifen später und sind bei Zwergformen eher ein ergänzendes Element. In der Gartengestaltung dient die Sorte als immergrüner Akzent in Steingärten, Vorgärten, Kiesbeeten und Kübeln oder in Gruppen als niedriges Gerüstelement. Die unregelmäßige Form kommt neben gleichmäßig wachsenden Gräsern, niedrigen blühenden Stauden, Thymian, Fetthennen oder Heidepflanzen besonders gut zur Geltung, wo sie den Kontrast der Texturen betont. Die Pflanze ist nicht giftig, die Nadeln sind jedoch steif und stechend.

Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelstrauch von meist lockerem, strauchigem Wuchs ohne Pfahlwurzel. Sie wird 1-2 m hoch und kommt überwiegend in Gebirgslagen oberhalb der Waldgrenze vor, gelegentlich auch in tieferen Lagen auf Moor- und Hochmoorstandorten. Oft zeigt sie bizarre Formen, die durch ständigen Wind aus einer Richtung entstehen. Im Garten wächst sie dicht und regelmäßig und zählt zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur wächst sie häufig an felsigen, sandigen Standorten, obwohl sie für ein gesundes Wachstum ausreichend Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die selbst unter ungünstigsten Bedingungen Wasser finden. Mit Ausnahme stark kalkhaltiger Böden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Die völlig winterharte, sehr zähe kleinere Kiefer findet vielfältige Verwendung in Gärten und im städtischen Grün.

Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne. Im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Niederungen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden. In schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden eignet sich auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen besonders im ersten Sommer nicht austrocknet. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten während langer Hitzeperioden eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe eines Langzeitdüngers für Nadelgehölze. Zu viel Stickstoff fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ von Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Temperatur des Bodens. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter ist auf die Feuchtigkeit zu achten. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, um -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrockenheit und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte und in schwerem Boden Wurzelfäule. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Kristýna | Revision: 29.12.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
EAN: 2284900485596
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 40-60
Blattfarbe: Grün
Blütezeit: Mai, Juni
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ

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