Bergkiefer 'Milky Way' Pinus mugo 'Milky Way'

Artikelnummer: 721946
Aktion
45,90 € –34 %
milky way
45,90 € –34 % 29,90 € / St Grundpreis:
Auf Lager (8 St)
Variante
Lieferung bis:
09.11.2026
Lieferoptionen

Die Sorte 'Milky Way' zählt zu den Zwergkiefern mit zweifarbigen Nadeln. Mit 10 Jahren erreicht sie 0,4–0,6 m Höhe und 0,6–0,8 m Breite, ausgewachsen etwa 0,6–0,8 m × 0,8–1 m. Sie bildet einen niedrigen, kompakten Strauch mit polsterförmiger bis nahezu kugeliger Krone. Die kurzen Triebe tragen Büschel aus je zwei 2–4 cm langen Nadeln, mittel- bis dunkelgrün mit cremeweißen Partien an den jungen Triebspitzen. Die Nadeln bleiben mehrere Jahre erhalten, sodass der Strauch auch im Winter dicht wirkt. Zapfen erscheinen nur selten und haben überwiegend dekorativen Wert. Verwendung findet die Bergkiefer 'Milky Way' als kleiner Solitär in Steingärten, Heidegärten, Kiesbeeten und Gefäßen.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Bergkiefer 'Milky Way' - eine schöne Sorte, die zu den zwergwüchsigen, dicht verzweigten Formen mit fein panaschierten Nadeln gehört. Mit 10 Jahren erreicht sie unter mitteleuropäischen Bedingungen etwa 0,4–0,6 m Höhe und 0,6–0,8 m Breite, ausgewachsen rund 0,6–0,8 m Höhe und 0,8–1 m Breite. Sie wächst als niedriger, kompakter Strauch mit polsterförmiger bis nahezu kugeliger Krone. Die Triebe sind kurz, dicht angeordnet und tragen Büschel aus je zwei etwa 2–4 cm langen Nadeln. Die Nadeln sind mittel- bis dunkelgrün mit cremeweißen Partien und Streifen, am deutlichsten an den jungen Triebspitzen, wodurch die Krone fein aufgehellt wirkt, als wäre sie mit Licht bestäubt. Die Benadelung bleibt mehrere Jahre an den Zweigen und hält den Strauch auch im Winter dicht. Zapfen erscheinen an zwergwüchsigen Pflanzen nur vereinzelt, sind klein, eiförmig-kegelig und haben in der Gartengestaltung überwiegend dekorativen Wert. Dank des langsamen Wuchses, des festen Aufbaus und der zweifarbigen Nadeln eignet sich die Sorte 'Milky Way' als kleiner Solitär in Steingärten, Heide- und Kiesbeeten, in kleineren Vorgärten sowie in Gefäßen auf Terrassen, wo sie Gräser, Heidekraut und andere an Gebirgsstandorte angepasste Nadelgehölze gut begleitet.

Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelstrauch von meist strauchigem Wuchs ohne Pfahlwurzel. Sie wird 1-2 m hoch und kommt überwiegend in Gebirgslagen oberhalb der Waldgrenze vor, gelegentlich auch in tieferen Lagen auf Mooren und Hochmooren. Oft zeigt sie bizarre Formen, die durch den ständigen, einseitigen Wind entstehen. Im Garten wächst sie dicht und gleichmäßig und gehört zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur wächst sie häufig an felsigen, sandigen Stellen, obwohl sie für gesundes Wachstum ausreichend Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die Wasser auch unter ungünstigsten Bedingungen finden. Mit Ausnahme stark kalkhaltiger Böden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Die vollständig winterharte, sehr zähe kleinere Kiefer findet vielfältige Verwendung in Gärten und im städtischen Grün.

Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sie in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen manche Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden eignet sich auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitstoleranz mittel bis hoch, bei Zwergsorten lohnt sich während langer Hitzeperioden dennoch eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Bodentemperatur. Die Kultur im Gefäß ist verbreitet, notwendig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird auf die Feuchtigkeit geachtet. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. Als Schädlinge können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, als Krankheiten Schütte und Wurzelfäule in schweren Böden. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Nikol | Revision: 30.11.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
EAN: 2284900301223
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 60-80
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL

Diskussion

Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!

Dieses Feld nicht ausfüllen

Sicherheitskontrolle