Bergkiefer 'Misty' Pinus mugo 'Misty'

Artikelnummer: 126745
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Kegelförmiger Wuchs und helle Frühjahrstriebe, die die Nadeln zart „vernebeln“. Die Sorte der Bergkiefer Pinus mugo 'Misty' wächst sehr langsam und bildet einen dichten, regelmäßigen Strauch. Ausgewachsen erreicht sie etwa 0,9–1,0 m Höhe und 0,6–0,7 m Breite und eignet sich daher auch dort, wo die gewöhnliche Latsche zu viel Platz beansprucht. Sie passt in kleinere Gärten, Kiesbeete, Steingärten und in Kübel am Hauseingang. Am besten gedeiht sie in voller Sonne auf durchlässigem, eher sandig-lehmigem Boden. Nach dem Einwurzeln verträgt sie Trockenperioden, Wind und die üblichen Winter in unseren Breiten.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Bergkiefer 'Misty'  - stammt aus den subalpinen Lagen der europäischen Gebirge, wo sie an steinigen Hängen, auf Geröllhalden und auf windigen Kämmen wächst. Die Sorte 'Misty' gehört zu den zwergigen, langsam wachsenden Auslesen mit einem ordentlichen, kegelförmigen Habitus. Die Grundbenadelung ist sattgrün, die neuen Triebe färben sich im Frühjahr und Frühsommer hellgrün bis gelblich, sodass auf der Pflanze ein feiner „Nebelschleier“ und ein plastischer Kontrast entstehen. Ausgewachsen erreicht die Sorte je nach Standortbedingungen eine Höhe von etwa 90–100 cm und eine Breite von rund 60–70 cm. Der Wuchs ist sehr langsam, die endgültige Höhe wird nach etwa 10 Jahren erreicht. Die Nadeln stehen zu zweit in einem Büschel, sie sind weicher und länger als bei vielen kugelförmigen Formen. Zapfen erscheinen eher unregelmäßig und reifen zu Brauntönen aus. Dank ihres immergrünen Charakters bildet die Sorte das ganze Jahr über ein stabiles Grundgerüst der Gestaltung. Sie kommt in Kiespflanzungen mit Gräsern, Heidekraut und niedrigen Laubgehölzen gut zur Geltung, ebenso als Solitär im Kübel auf der Terrasse. Die Pflanze ist ungiftig, dornenlos und bietet Kleinvögeln Unterschlupf. Sie eignet sich hervorragend für Beete, kleinere Gärten, Kübel oder als solitäres Bäumchen. Insgesamt ist diese Kiefer ein reizvolles Gartenelement, mit dem ein Stück Wald direkt in den Garten geholt wird. 

Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelgehölz von meist strauchigem, seltener baumartigem Wuchs ohne ausgeprägte Pfahlwurzel. Sie wird 1–2 m hoch und kommt überwiegend in Gebirgsregionen oberhalb der Waldgrenze vor, in tieferen Lagen auch auf Moor- und Hochmoorstandorten. Häufig zeigt sie bizarre Formen, die durch anhaltenden Wind von einer Seite entstehen. Unter Gartenbedingungen wächst sie dicht und regelmäßig und gehört zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur wächst sie oft an felsigen, sandigen Standorten, obwohl sie für ein gesundes Wachstum ausreichend Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die selbst unter ungünstigsten Bedingungen Wasser finden. Mit Ausnahme stark kalkhaltiger Böden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Die vollständig winterharte, sehr zähe kleinere Kiefer findet vielfältige Verwendung in Gartenpflanzungen und im städtischen Grün.

Anbau: Die beste Färbung und die dichteste Benadelung zeigen sich in voller Sonne. Im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone ist jedoch lockerer. Ein windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden. In schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, vor allem im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Bodenfeuchte während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe eines Langzeitdüngers für Nadelgehölze. Ein Stickstoffüberschuss fördert weiche Triebe und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die jungen „Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Temperatur des Bodens. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, notwendig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte zwergiger Kiefern ist hoch, etwa -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Kiefernschütte und Wurzelfäule in schweren Böden. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Kristýna | Revision: 22.02. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 60-80, 80-100
Blattfarbe: Grün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL

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