Bergkiefer 'Mops Gold' Pinus mugo 'Pug Gold'
Artikelnummer: 127129Produktdetailbeschreibung
Bergkiefer 'Mops Gold' - natürlich verbreitet in den Gebirgen Mittel- und Südosteuropas, wo sie oberhalb der Waldgrenze und an steinigen Hängen niedrige Bestände bildet. Die Sorte 'Mops Gold' knüpft an den beliebten Typ 'Mops' an und zählt zu den kompakten, langsam wachsenden Formen, die sich für kleinere Gärten eignen. In der Jugend wirkt sie polsterartig, mit den Jahren entwickelt sie sich zu einem deutlich kugeligen Strauch. Nach 10 Jahren wird häufig eine Höhe von 0,6–0,8 m bei ähnlicher Breite angegeben, ausgewachsen kann sie etwa 1,0 m Höhe und rund 1,2 m Breite erreichen. Die Nadeln wachsen zu zweit in Büscheln, sind mittellang und stehen dicht gedrängt an kurzen Zweigen. Die Grundfarbe ist Grün, die Nadelspitzen sind gelb gefärbt, und in der Winterzeit tritt der goldene Ton meist stärker hervor, sodass der Strauch auch an kurzen Tagen hell wirkt. Im Frühjahr erscheinen unauffällige Pollenzapfen, später kleine braune Zapfen. Die Sorte lässt sich gut mit Heidepflanzen, Zwergwacholdern, Spiersträuchern und Ziergräsern in Kiesbeeten kombinieren. In der Nähe von Wegen kommen zudem die harzigen Knospen und der feine Duft der Nadeln bei Berührung zur Geltung, ohne aufdringlich zu wirken.
Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelgehölz von eher lockerem, strauchigem Wuchs ohne Pfahlwurzel. Sie wird 1-2 m hoch und kommt überwiegend in Gebirgslagen oberhalb der Waldgrenze vor, gelegentlich auch in tieferen Lagen auf Mooren und Hochmooren. Oft zeigt sie bizarre Formen, die durch ständigen, einseitigen Wind entstehen. Im Garten wächst sie dicht und regelmäßig und gehört zu den robustesten Gartenkiefern. In der Natur besiedelt sie häufig felsige, sandige Standorte, obwohl sie für ein gesundes Wachstum ausreichend Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die selbst unter ungünstigsten Bedingungen Wasser erschließen. Mit Ausnahme stark kalkhaltiger Böden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Die vollständig winterharte, sehr zähe kleinere Kiefer findet vielfältige Verwendung in Gärten und im öffentlichen Grün.
Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5, in vielen Gartenböden genügt auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte maßvoll erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, ein Übermaß an Stickstoff fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die jungen „Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Temperatur des Bodens. Die Kultur im Gefäß ist verbreitet, notwendig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird auf die Feuchtigkeit geachtet. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, um -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte sowie Wurzelfäule in schweren Böden. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Kristýna | Revision: 22.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 80-100 |
| Blattfarbe: | Grün, Bernstein |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL |
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!
