Bergkiefer 'Nana Balcanica Aurea' Pinus mugo 'Nana Balcanica Aurea'
Artikelnummer: 899095 95873 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Bergkiefer 'Nana Balcanica Aurea' - diese Sorte zählt zu den niedrigen, flachkugeligen Formen, die unter mitteleuropäischen Bedingungen in 10 Jahren etwa 0,4–0,6 m Höhe und 0,8–1 m Breite erreichen, nach vielen Jahren meist rund 0,6–0,8 m Höhe und 1–1,3 m Breite. Das Wachstum ist langsam, mit jährlichen Zuwächsen von etwa 3–6 cm, und der Platzbedarf bleibt dauerhaft gering. Dichte, kurze Triebe bilden eine feste, polsterartige bis leicht ausgebreitete Krone ohne ausgeprägten Haupttrieb, sodass der Strauch natürlich geformt wirkt. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln, sind etwa 3–5 cm lang und im Frühjahr und Sommer mittel- bis dunkelgrün. Ab Spätsommer beginnen sie sich gelbgrün bis goldgelb zu verfärben, wobei die intensivste Färbung im Herbst und Winter erreicht wird und bis ins zeitige Frühjahr anhält. Im winterlichen Garten entsteht so ein heller Akzent zwischen dunkleren Nadelgehölzen und Gräsern. Die Nadeln bleiben mehrere Jahre an den Zweigen und halten die Krone auch im Winter dicht. Der kleine, eiförmig-kegelige Zapfen erscheint an den Zwergpflanzen eher sporadisch und hat in der Gartengestaltung vor allem dekorativen Wert. Dank der Kombination aus niedrigem Wuchs, dichtem Aufbau und wandelbarer, im Winter goldener Benadelung eignet sich die Sorte als kleiner Solitär im Steingarten, in Heide- und Kiespflanzungen, in kleineren Vorgärten, auf Trockenmauern und in Kübeln auf Terrassen, wo sie Heide, niedrige Wacholder, Zwergfichten und Ziergräser gut begleitet.
Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelstrauch von seltener auch buschigem Wuchs, ohne Pfahlwurzel. Sie wird 1-2 m hoch und kommt überwiegend in Gebirgsregionen oberhalb der Waldgrenze vor, in tieferen Lagen auch auf Mooren und Hochmooren. Häufig zeigt sie bizarre Formen, die durch beständigen Wind aus einer Richtung entstehen. Im Garten wächst sie dicht und gleichmäßig und gehört zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur wächst sie oft an felsigen, sandigen Standorten, obwohl sie für ein gesundes Wachstum ausreichend Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die Wasser selbst unter ungünstigsten Bedingungen erschließen. Außer stark kalkhaltigem Boden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Die vollständig winterharte, sehr zähe kleinere Kiefer findet vielfältige Verwendung in Gärten und im städtischen Grün.
Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen manche Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn Wind und Sonne gemeinsam das Austrocknen der Nadeln fördern, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, denn Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten in langen Hitzeperioden eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe eines langsam löslichen Nadelgehölzdüngers, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, um -30 °C, ein größeres Risiko stellen Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Nikol | Revision: 30.11.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 60-80 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
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