Bergkiefer 'Ophir' Pinus mugo 'Ophir'
Artikelnummer: 36705 842760 36706 720189 9492 720190 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Bergkiefer 'Ophir' - eine Zwergsorte der Bergkiefer, in den Niederlanden selektiert und in der Literatur seit den 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts beschrieben. Die Art Pinus mugo stammt aus den Gebirgslagen Mittel- und Südeuropas, vor allem aus den Alpen und Karpaten, wo sie an windigen Hängen, auf Geröll und flachgründigen, steinigen Böden wächst. 'Ophir' bildet einen flachkugeligen bis polsterförmigen Strauch mit dichter Verzweigung und abgeflachter Spitze, der sich auch für kleinere Gärten eignet. Die Nadeln stehen zu zweit, sind 4–7 cm lang, im Frühjahr und Sommer sattgrün und färben sich ab Ende des Sommers gelb. In voller Sonne verstärkt sich diese Färbung im Winter bis zu einem leuchtenden Goldgelb. Im Garten erreicht die Sorte etwa 0,8–1,2 m Höhe und 1,2–1,4 m Breite, der jährliche Zuwachs liegt meist bei 3–8 cm. Die Blüten sind unauffällig, die Pollenzapfen erscheinen gewöhnlich im Mai bis Juni, später bilden sich verholzte Zapfen von etwa 2–6 cm Länge. Bei Berührung der Nadeln wird ein harziger Duft frei. Die Sorte bewährt sich als immergrüner Akzent in Steingärten, Heidegärten und Kiesbeeten und lässt sich gut mit Heide, Kriechwacholder, Schwingel und dunkelgrünen Nadelgehölzen kombinieren, vor denen die gelbe Winterfärbung besonders zur Geltung kommt. Auch in Gefäßen am Eingang oder auf der Terrasse wirkt sie attraktiv, und dank der dichten Verzweigung eignet sie sich zudem für die Gestaltung niedriger Bonsais.
Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelstrauch von seltener buschigem Wuchs ohne Pfahlwurzel. Sie wird 1-2 m hoch und kommt überwiegend in Gebirgsregionen oberhalb der Waldgrenze vor, in tieferen Lagen auch auf Mooren und Hochmooren. Durch ständigen einseitigen Wind entstehen häufig bizarre Wuchsformen. Unter Gartenbedingungen wächst sie dicht und regelmäßig und zählt zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur besiedelt sie oft felsige, sandige Standorte, obwohl sie für ein gesundes Wachstum ausreichend Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die selbst unter ungünstigsten Bedingungen Wasser erschließen. Mit Ausnahme stark kalkhaltiger Böden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Die vollkommen winterharte, sehr zähe kleinere Kiefer findet vielfältige Verwendung in Gärten und im städtischen Grün.
Anbau: Die beste Färbung und die dichteste Benadelung zeigen sich in voller Sonne. Im lichten Halbschatten wachsen manche Sorten zwar weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn Wind und Sonne gemeinsam das Austrocknen der Nadeln fördern. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5, in vielen Gartenböden ist auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu geeignet. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen besonders im ersten Sommer nicht austrocknet. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitstoleranz mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, denn ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die jungen Triebe („Kerzen“) im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Gefäß ist verbreitet, nötig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, um -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Kiefernschütte und Wurzelfäule in schwerem Boden. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei polsterförmigen Formen und etwa 1,5–2,5 m bei breiter wachsenden Zwergsorten.
Autor: Kristýna | Revision: 29.12.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 80-100, 100-120 |
| Blattfarbe: | Grün, Bernstein |
| Blütezeit: | Mai, Juni |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container oder Ballen |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 23/FP/0027 D: CZ |
| Plant Passport 2: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL |
| Plant Passport 3: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ |
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