Bergkiefer 'Parade Kissen' Pinus mugo 'Parade Kissen'

Artikelnummer: 82943
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Kompakte Sorte der Bergkiefer für kleine Gärten, dicht polsterförmig und immergrün. Sie bildet ein dichtes Polster und trägt ganzjährig sattgrüne Nadeln. Das Wachstum ist ausgesprochen langsam. Nach zehn Jahren erreicht die Pflanze häufig etwa 0,2 m Höhe und 0,4 m Breite, später kann sie etwa 0,4–0,7 m hoch und 0,8–1,5 m breit werden. Sie eignet sich für Kiesbeete, Heidegärten und Kübel, wo sie eine immergrüne Struktur bildet. Im Vergleich zur gewöhnlichen Bergkiefer vom Typ 'Mughus' benötigt sie weniger Platz und lässt sich leicht mit Heidepflanzen und Gräsern kombinieren. Sie bevorzugt Sonne und durchlässigen Boden mit einem pH-Wert von etwa 5,0–7,0 und ist zuverlässig winterhart.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Bergkiefer 'Parade Kissen' - langsam wachsende Sorte der Bergkiefer, die nach Angaben einiger ausländischer Baumschulen als natürliche Auslese im alpinen Raum der Schweiz gefunden wurde. In manchen Katalogen wird sie auch unter der Bezeichnung Pinus mugo subsp. uncinata 'Paradekissen' geführt. Sie wächst zu einem niedrigen, ausladenden Polster heran, das an ein grünes „Kissen“ erinnert, mit sehr dichter Verzweigung und kurzen, festen Nadeln. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln, sind dunkelgrün und verbleiben das ganze Jahr über an der Pflanze. Dadurch bildet sie im Winter wie im Sommer ein verlässliches immergrünes Gerüst der Pflanzung. Bei Berührung der Nadeln kann ein feiner Harzduft frei werden. Die Blüte ist unauffällig. Die männlichen Pollenzapfen erscheinen meist von Mai bis Juni, später bilden sich kleine Zapfen von etwa 2–6 cm Länge. Nach zehn Jahren erreicht die Pflanze häufig etwa 0,2 m Höhe und 0,4 m Breite, ausgewachsen meist etwa 0,4–0,7 m Höhe bei 0,8–1,5 m Breite, sehr alte Exemplare können auch breiter werden. In der Gartengestaltung lässt sie sich mit Heidepflanzen, Thymian, trockenheitsliebenden Stauden und Ziergräsern kombinieren. In Trögen und Kübeln bildet sie eine dauerhafte Grundlage für saisonale Unterpflanzungen und verträgt auch Stadtklima gut.

Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelgehölz von seltener strauchigem Wuchs ohne Pfahlwurzel. Sie wird 1-2 m hoch und kommt überwiegend in Gebirgslagen oberhalb der Waldgrenze vor, in tieferen Lagen auch in Mooren und Hochmooren. Häufig zeigt sie bizarre Wuchsformen, die durch ständigen, einseitigen Wind entstehen. Unter Gartenbedingungen wächst sie dicht und gleichmäßig und zählt zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur besiedelt sie oft felsige, sandige Standorte, obwohl sie für gesundes Wachstum ausreichend Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die selbst unter ungünstigsten Bedingungen Wasser finden. Mit Ausnahme stark kalkhaltiger Böden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Die vollständig winterharte, sehr zähe kleinere Kiefer findet vielfältige Verwendung in Gärten und im städtischen Grün.

Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne. Im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone ist dann jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter vorteilhaft, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden. In schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5, in vielen Gartenböden eignet sich auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Wässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten während langer Hitzeperioden eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe eines langsam löslichen Koniferendüngers. Ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die jungen Frühjahrstriebe („Kerzen“) von Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Temperatur des Bodens. Die Kultur im Kübel ist verbreitet. Erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter ist auf die Feuchtigkeit zu achten. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa bis -30°C, ein größeres Risiko stellen Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte und in schweren Böden Wurzelfäule. Die Pflanzabstände richten sich nach der späteren Breite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei polsterförmigen Formen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Kristýna | Revision: 29.12.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 40-60, 60-80
Blattfarbe: Grün
Blütezeit: Mai, Juni
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 21/FP/0100 D: CZ
Plant Passport 2: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ

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