Bergkiefer 'Picobello' Pinus mugo 'Picobello'
Artikelnummer: 70896 70894 70893 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Bergkiefer 'Picobello' - stammt von einer Gebirgsart ab, die in den Gebirgen Mittel- und Südeuropas verbreitet ist. Dort wächst sie an steinigen Hängen, die Wind, Schnee und starker Sonne ausgesetzt sind. Die Sorte gehört zu den zwergwüchsigen, dicht verzweigten Formen mit natürlich polsterförmigem bis flachkugeligem Habitus. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht sie nach 10 Jahren 0,4–0,6 m Höhe und 0,6–0,8 m Breite, nach vielen Jahren meist rund 0,8 m Höhe und 0,8–1 m Breite. Damit bleibt sie platzsparend. Die kurzen, dichten Triebe bilden eine feste, kompakte Krone ohne ausgeprägten Haupttrieb. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln. Sie sind 3–5 cm lang, mittel- bis dunkelgrün, oft leicht gedreht und sehr dicht an den Zweigen angeordnet. Da sie mehrere Jahre an den Trieben verbleiben, wirkt der Strauch auch im Winter nicht licht. Im Frühjahr erscheinen kleine gelbliche männliche Blüten, die eher dekorativ sind. Die kleinen eiförmig-kegeligen Zapfen bilden sich an zwergwüchsigen Pflanzen nur vereinzelt. Dank der Verbindung von niedrigem Wuchs, festem Aufbau und sattgrünen Nadeln findet die Sorte 'Picobello' Verwendung als kleiner Solitär in Steingärten, Kies- und Heidepflanzungen, auf Trockenmauern sowie in Pflanzgefäßen auf Terrassen und Balkonen. Sie begleitet Heidepflanzen, niedrige Wacholder, Zwergfichten und Ziergräser und verleiht der Pflanzung eine ruhige, ganzjährig klar erkennbare Struktur.
Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelgehölz von meist strauchigem, seltener baumartigem Wuchs ohne durchgehenden Hauptstamm. Sie wird 1–2 m hoch und kommt überwiegend in Gebirgslagen oberhalb der Waldgrenze vor, in tieferen Lagen auch auf Mooren und Hochmooren. Durch den ständig aus einer Richtung wehenden Wind nimmt sie oft bizarre Formen an. Im Garten wächst sie dicht und gleichmäßig und zählt zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur besiedelt sie häufig felsige, sandige Standorte, obwohl sie für gesundes Wachstum ausreichend Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die selbst unter ungünstigsten Bedingungen Wasser erschließen. Mit Ausnahme stark kalkhaltiger Böden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Die vollständig winterharte, sehr zähe kleinere Kiefer bietet vielfältige Verwendungsmöglichkeiten in Gärten und im städtischen Grün.
Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne. Im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn Wind und Sonne gemeinsam das Austrocknen der Nadeln fördern. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden. In schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da zwergwüchsige Formen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5, in vielen Gartenböden genügt auch ein schwach saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen besonders im ersten Sommer nicht austrocknet. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit in langen Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze. Ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter im Mai bis Juni die jungen „Kerzen“ eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Pflanzgefäß ist verbreitet. Erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter ist auf die Feuchtigkeit zu achten. Die Frosthärte zwergwüchsiger Kiefern ist hoch, etwa -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Kiefernschütte sowie in schweren Böden Wurzelfäule. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Nikol | Revision: 30.11.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 60-80 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ |
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