Bergkiefer 'Sherwood Compact' Pinus mugo 'Sherwood Compact'

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Die Bergkiefer 'Sherwood Compact' ist eine sehr langsam wachsende Zwergform. Sie geht auf die Gebirgsherkunft der Art Pinus mugo zurück. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht sie etwa 1 m Höhe und 1–1,2 m Breite, der jährliche Zuwachs liegt bei rund 5–10 cm. Die kurzen, aufrechten Zweige tragen steife, dunkelgrüne Nadeln zu zweit in Büscheln, deren Spitzen sich im Winter zart golden färben. Die dichte Benadelung bildet ein geschlossenes grünes Polster für Steingärten, Kies- und Heidepflanzungen, trockene Hänge sowie mittelgroße Gefäße auf der Terrasse. Gut kombinieren lässt sie sich mit kompakten Stauden und niedrigen Ziergräsern.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Bergkiefer 'Sherwood Compact' - eine außergewöhnliche Kiefernsorte, deren Art aus den Gebirgsregionen Mitteleuropas stammt und dort auf steinigen, Wind, Schnee und Frost ausgesetzten Hängen wächst. Die Sorte 'Sherwood Compact' wurde in den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts von dem Gärtner Andy Sherwood in Oregon (USA) entdeckt und anschließend in die Baumschulproduktion übernommen. Sie gehört zu den sehr langsam wachsenden Zwergformen mit flachkugeligem, leicht polsterartigem Wuchs. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht sie etwa 1 m Höhe und 1–1,2 m Breite, der jährliche Zuwachs liegt meist bei rund 5–10 cm. Die kurzen, aufrechten Zweige tragen steife, dunkelgrüne Nadeln, die zu zweit in Büscheln stehen und im Winter an den Spitzen oft einen zarten goldenen Hauch zeigen. Die dichte Benadelung wirkt wie ein geschlossenes grünes Polster, die kleinen braunen Zapfen bleiben ein eher unauffälliges Detail. Die Sorte 'Sherwood Compact' eignet sich für kleinere wie größere Gärten als niedriger Strauch für Steingärten, Kies- und Heidepflanzungen, trockene Hänge und Vorgärten. Ebenso empfiehlt sie sich für die Kultur in mittelgroßen Gefäßen auf der Terrasse, wo sie ganzjährig einen grünen Akzent setzt und sich leicht mit Stauden und Ziergräsern kombinieren lässt.

Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelgehölz von meist strauchigem Wuchs ohne Pfahlwurzel. Sie wird 1-2 m hoch und kommt vorwiegend in Gebirgslagen oberhalb der Waldgrenze vor, in tieferen Lagen auch auf Mooren und Hochmooren. Durch ständigen einseitigen Wind entstehen oft bizarre Wuchsformen. Im Garten wächst sie dicht und regelmäßig und zählt zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur besiedelt sie häufig felsige, sandige Standorte, obwohl sie für gesundes Wachstum ausreichend Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die selbst unter ungünstigsten Bedingungen Wasser erschließen. Mit Ausnahme stark kalkhaltiger Böden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Die vollständig winterharte, sehr zähe kleinere Kiefer findet vielfältige Verwendung in Gärten und im städtischen Grün.

Anbau: Die beste Färbung und dichteste Benadelung zeigt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen viele Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn Wind und Sonne gemeinsam das Austrocknen der Nadeln fördern, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5, in vielen Gartenböden ist auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu geeignet. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, besonders im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit in langen Hitzeperioden. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Gefäß ist verbreitet, nötig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter ist die Feuchtigkeit zu kontrollieren. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa bis -30°C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Kiefernschütte und in schweren Böden Wurzelfäule. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei polsterförmigen Formen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Nikol | Revision: 30.11.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 60-80
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL
Plant Passport 2: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL

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