Latschenkiefer 'Uelzen' Pinus mugo 'Uelzen'

Artikelnummer: 70968
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Immergrünes Polster, das auch ohne regelmäßigen Schnitt niedrig und sauber bleibt. Die kompakte Sorte der Latschenkiefer 'Uelzen' bildet eine abgeflachte Kugel ohne ausgeprägten Leittrieb, mit kurzen, steifen Nadeln in frischem Grün. Nach 10 Jahren erreicht sie etwa 0,25 m Höhe und 0,5 m Breite und eignet sich daher für Vorgärten, Steingärten und Gefäße auf der Terrasse. Bevorzugt werden durchlässige Böden und ein sonniger Standort, im lichten Halbschatten behält sie in der Regel ihre Farbe. Die Knospen an den Triebspitzen sind auffallend bräunlich und gehen im Frühjahr in kurze Kerzen über, die das Krönchen rasch verdichten. Da es sich um eine niedrige Form handelt, wirkt Schnee häufig als natürliche Isolierung.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Latschenkiefer 'Uelzen' - stammt aus den Gebirgslagen Mittel- und Südeuropas, wo sie Wind, Schnee und steinigen Hängen ausgesetzt ist. Die Sorte 'Uelzen' gehört zu den Miniaturformen mit deutlich abgeflachtem, polsterartig kugeligem Wuchs ohne dominanten Leittrieb. Sie wächst langsam und bildet eine sehr dichte, kurznadelige Benadelung mit Nadeln zu zweit in Kurztrieben. Nach zehn Jahren erreicht sie üblicherweise etwa 0,25 m Höhe und 0,5 m Breite. Die Nadeln sind steif, kurz und frischgrün, sodass die Pflanze auch im Winter gepflegt wirkt. Dekorative Zapfen erscheinen bei Zwergformen unregelmäßig und bleiben eher klein. In Pflanzungen dient sie als ruhiger immergrüner Akzent in Steingärten, an Rändern von Kiesbeeten, zu Heidepflanzen, graulaubigen Stauden und niedrigen Gräsern. Dank ihrer stabilen Form eignet sie sich auch für die Kultur in Gefäßen, für Dachgärten und für Bonsai-Arrangements in der Schale. Die Knospen an den Triebspitzen sind auffallend bräunlich und gehen im Frühjahr in kurze Kerzen über, die das Krönchen rasch verdichten. Da es sich um eine niedrige Form handelt, wirkt Schnee häufig als natürliche Isolierung. 

Latschenkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelgehölz von meist strauchigem Wuchs ohne Pfahlwurzel. Sie erreicht eine Höhe von 1–2 m und kommt überwiegend in Gebirgsregionen oberhalb der Waldgrenze vor, in tieferen Lagen auch auf Mooren und Hochmooren. Durch ständigen einseitigen Wind nimmt sie oft bizarre Formen an. Im Garten wächst sie dicht und regelmäßig und zählt zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur wächst sie häufig an felsigen, sandigen Standorten, obwohl sie für gesundes Wachstum ausreichend Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die selbst unter ungünstigsten Bedingungen Wasser erschließen. Mit Ausnahme stark kalkhaltiger Böden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Die vollständig winterharte, sehr zähe kleinere Kiefer findet vielfältige Verwendung in Gärten und im öffentlichen Grün.

Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen viele Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden ist auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu geeignet. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Koniferen, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die jungen „Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Bodentemperatur. Die Kultur im Gefäß ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter ist auf die Feuchtigkeit zu achten. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, um -30 °C, ein Risiko stellen eher Frosttrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte und Wurzelfäule in schwerem Boden. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei polsterförmigen Formen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Kristýna | Revision: 22.02. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
EAN: 2284900162060
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 20-40
Blattfarbe: Grün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container C5
Form und Höhe: 20–30 cm
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL
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