Bergkiefer 'Wintersonne' Pinus mugo 'Winter Sun'
Artikelnummer: 70971 899108 9999361 709724 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Bergkiefer 'Wintersonne' - eine Sorte der Bergkiefer, die für den auffälligen Farbwechsel ihrer Nadeln in der kalten Jahreszeit bekannt ist. Die grünen Nadeln färben sich ab Herbst allmählich goldgelb und bilden im Winter einen hellen Akzent, der auch aus größerer Entfernung gut erkennbar ist. Im Frühjahr gehen sie wieder in ein Grüngold über. Der Wuchs ist meist regelmäßig kegelförmig bis halbkugelig, mit dichten Zweigen und kurzen Trieben, die die kompakte Silhouette auch ohne häufigen Formschnitt erhalten. Die Pflanze trägt keine Dornen und eignet sich daher auch für Gärten mit Kindern und für Standorte an Wegen, wo ihre immergrüne Wirkung geschätzt wird. Nach zehn Jahren erreicht sie etwa 0,7 m Breite und 1,5 m Höhe, ausgewachsen bewegt sie sich ungefähr im Bereich von 1,5–2 m × 0,8–1,2 m. Die Zapfen werden unauffällig gebildet und stehen nicht im Vordergrund, dekorativ sind vor allem Farbe und Textur der Benadelung im Kontrast zu Schnee und dunklen Wänden. Die Sorte wird als Solitär an Eingängen, in Vorgärten und in Kiesbeeten verwendet, wo ihre regelmäßige Form zur Geltung kommt, im Steingarten ergänzt sie Steine und niedrige Stauden. In Pflanzungen lässt sie sich gut mit dunkellaubigen Gehölzen wie Berberitzen und Spiersträuchern sowie mit trockenheitsverträglichen Stauden kombinieren, in naturnah gestalteten Pflanzungen mit Besenheide, Preiselbeere und Heidelbeere. Anfangs wächst sie relativ rasch, mit zunehmendem Alter verlangsamt sich das Wachstum.
Bergkiefer - Pinus mugo ist ein locker strauchig wachsendes Nadelgehölz ohne Hauptwurzel. Sie erreicht eine Höhe von 1–2 m und kommt überwiegend in Gebirgslagen oberhalb der Waldgrenze vor, in tieferen Lagen auch auf Torf- und Hochmooren. Durch den ständig aus einer Richtung wehenden Wind bildet sie oft bizarre Formen aus. Im Garten wächst sie dicht und regelmäßig und gehört zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur besiedelt sie häufig felsige und sandige Standorte, obwohl sie für gesundes Wachstum ausreichend Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die selbst unter ungünstigsten Bedingungen Wasser erschließen. Mit Ausnahme stark kalkhaltiger Böden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Die vollständig winterharte, sehr zähe kleinere Kiefer findet vielfältige Verwendung in Gärten und im städtischen Grün.
Anbau: Die beste Färbung und dichteste Benadelung zeigt sich in voller Sonne. Im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten zwar weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn Wind und Sonne zusammen das Austrocknen der Nadeln fördern, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5, in vielen Gartenböden ist auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu geeignet. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen besonders im ersten Sommer nicht austrocknet. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, dafür sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln nötig, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, um -30 °C, ein Risiko stellen eher die Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte und in schweren Böden Wurzelfäule. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Kristýna | Revision: 30.12.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 140-160, 60-80 |
| Blattfarbe: | Grün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ |
| Plant Passport 3: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ |
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!
