Biegsame Kiefer 'Parsons' Pinus flexilis 'Parsons'
Artikelnummer: 727859Produktdetailbeschreibung
Biegsame Kiefer 'Parsons' - eine fünfnadelige Kiefer aus den Rocky Mountains Nordamerikas, wo sie in subalpinen Wäldern wächst und häufig bis an die obere Baumgrenze steigt. Die Art wird für ihre elastischen, „biegsamen“ Äste geschätzt, die Schneelast besser standhalten, sowie für ihre weichen Nadeln mit feinem Harzduft. Die Sorte 'Parsons' gehört zu den Zwergformen mit sehr kurzen Internodien und bildet daher einen kompakten, halbkugeligen bis kugeligen Kleinstrauch. Nach etwa zehn Jahren erreicht sie rund 0,4 m Höhe bei ähnlicher Breite, später wächst sie langsam auf etwa 0,8–1 m heran. Im Frühjahr fallen die gelbgrünen Knospen auf, die die Struktur der Verzweigung betonen. In Pflanzungen lässt sie sich gut mit Steingartenstauden, Heide, niedrigen Wacholdern und Steinen kombinieren, wo sie auch im Winter als beständiger, immergrüner Akzent wirkt. Die Nadeln sind meist 7–10 cm lang, weich in der Berührung und bewegen sich leicht im Wind. Dank des langsamen Wuchses passt 'Parsons' in Vorgärten und an Wege, wo geschätzt wird, dass sie dauerhaft ein niedriges Profil behält und keinen regelmäßigen Formschnitt benötigt. Aufgrund dieser Eigenschaften ist sie die ideale Wahl für kleine Gärten oder als Akzent in Alpinen und Steingärten, wo ihre einzigartige Struktur und die Farbkontraste voll zur Geltung kommen.
Biegsame Kiefer - Pinus flexilis ist eine immergrüne Art aus den nordamerikanischen Rocky Mountains, wo sie natürlich in subalpinen Wäldern wächst, oft unmittelbar an der Waldgrenze. Dieses robuste Gehölz zeichnet sich durch eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber den wechselhaften Bedingungen des mitteleuropäischen Klimas aus. Ein ausgewachsener Baum kann 20 bis 30 m hoch werden und besitzt eine kegelförmige bis unregelmäßige Krone mit waagerecht abstehenden Ästen und fein behaarten Jungtrieben, die mit dem Alter eine glatte Oberfläche bekommen. Die Rinde ist grau und geht mit der Zeit in ein tief gefurchtes Rotbraun über. Die Nadeln stehen in Büscheln zu fünft, sind 3 bis 7 cm lang und ganzrandig. Sie bestechen durch eine dunkelgrüne Färbung mit auffälligem silberblauem Schimmer, was dem Baum ein elegantes Aussehen verleiht. Die junge Krone ist schmal kegelförmig, mit dem Alter wird sie eiförmig. Die Art bevorzugt feuchte, felsige Hänge in Gebirgslagen in 1 000 bis 3 500 m Höhe, wo sie sehr langsam wächst, vor allem Exemplare aus Hochgebirgslagen. Für optimales Wachstum benötigt sie einen leichten, durchlässigen, lehmig-sandigen Boden mit leicht saurem pH-Wert und eine gleichmäßige, aber mäßige Feuchtigkeit. Am besten gedeiht sie an sonnigen Standorten, wo sie nicht anfällig für Windschäden ist. Wegen ihrer geringen Standortansprüche und ihrer Widerstandsfähigkeit gegenüber europäischen Klimabedingungen ist die Biegsame Kiefer eine wertvolle Bereicherung für Sammlungen von Hochgebirgspflanzen und lässt sich auch in unseren Garten- und Parkanlagen erfolgreich kultivieren.
Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen manche Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5, in vielen Gartenböden eignet sich auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, besonders im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter im Mai bis Juni die Frühjahrs-„Kerzen“ eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Bodentemperatur. Die Kultur im Gefäß ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird auf die Feuchtigkeit geachtet. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte und in schweren Böden Wurzelfäule. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Kristýna | Revision: 22.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | 2284900346316 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 80-100 |
| Blattfarbe: | Grün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container C5 |
| Form und Höhe: | 10–15 cm |
| Plant Pasport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 23/FP/0025 D: PL |
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