Bitteresche Picrasma quassioides
Artikelnummer: 135744Produktdetailbeschreibung
Bitteresche - sommergrüner Baum aus der Familie der Bittereschengewächse (Simaroubaceae), beheimatet vom Himalaya bis in die gemäßigten Gebiete Ostasiens (China, Korea, Japan). In der Natur wächst sie in Wäldern und an Waldrändern, oft auf tiefgründigeren, feuchteren Böden. Im Garten bildet sie einen meist 10–15 m hohen und etwa 6–8 m breiten Baum mit klar aufgebauter Krone. Die Blätter sind unpaarig gefiedert, 15–40 cm lang, bestehen aus 7–15 Fiederblättchen mit unregelmäßig gesägtem Rand und duften beim Zerreiben leicht aromatisch. Im Mai bis Juni erscheinen Rispen kleiner grüner bis gelbgrüner Blüten, die zwar unauffällig sind, aber kleine Bestäuber anlocken. Nach der Blüte bilden sich kleine Steinfrüchte, zunächst rot, die sich bei der Reife um die Wende von September zu Oktober schwarz färben. Das Herbstlaub färbt sich gelb, orange bis rötlich. Rinde und Holz schmecken ausgesprochen bitter. Traditionell wurden daraus Bitterextrakte und Farbstoffe gewonnen, heute wird auch die Nutzung von Quassinoiden in Pflanzenschutzmitteln erwähnt. In Pflanzungen harmoniert sie gut mit Ahorn, Eschen, Schneeball und Hartriegel, wobei das gefiederte Laub eine feine Textur erzeugt.
Anbau: In Deutschland bewährt sich ein vollsonniger bis halbschattiger Standort, idealerweise windgeschützt, um die winterliche Austrocknung zu verringern. Am besten eignet sich ein tiefgründiger, humoser und nährstoffreicher Boden, gleichmäßig leicht feucht, aber gut durchlässig, mit einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5. Dauerhafte Staunässe wie auch extreme Trockenheit können sich in schwächerem Wuchs und vorzeitigem Vergilben der Blätter zeigen, nach dem Einwurzeln verträgt der Baum jedoch auch kürzere Trockenperioden. Die Pflanzung erfolgt in der Regel von März bis Mai oder von September bis November. Als Solitär sind mindestens 6–8 m Platz in der Breite einzuplanen, bei einer Reihenpflanzung beträgt der Abstand zwischen den Bäumen etwa 5–7 m. Die Düngung erfolgt vorzugsweise organisch, mit Kompost oder einem Langzeitdünger im Frühjahr, damit die Triebe gut ausreifen. Ein Rückschnitt ist meist nicht nötig, ein eventuelles Auslichten der Krone erfolgt im Winter oder zeitig im Frühjahr. Die Frosthärte wird in europäischen Quellen mit etwa -20 °C angegeben, an geschützten Standorten auch etwas darunter. Jungpflanzen sollten durch Mulch und einen windgeschützten Standort vor Kahlfrösten geschützt werden. An Krankheiten und Schädlingen können Blattläuse oder Blattflecken auftreten, meist nur bei Stress durch ungünstigen Boden oder Wassermangel. Im Gegensatz zum Götterbaum (Ailanthus altissima) bildet sie keine zahlreichen Wurzelausläufer und verhält sich in der Regel nicht invasiv, was die langfristige Pflege erleichtert. In städtischen Pflanzungen verträgt sie verschmutzte Luft, sofern der Wurzelraum nicht verdichtet ist. Eine Kultur im Kübel ist nur in jungen Jahren möglich und erfordert regelmäßiges Gießen sowie Winterschutz für den Wurzelballen.
Autor: Kristýna | Revision: 20.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Produkte |
|---|---|
| EAN: | 2284900504624 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 1000 und mehr |
| Blattfarbe: | Grün, Rot, Orange |
| Blütezeit: | Mai, Juni |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Picrasma B: CZ-4282 C: 26/FP/0036 D: PL |
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