Blauregen 'Eranthema' Wisteria 'Eranthema'

Artikelnummer: 136097
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Blauregen 'Eranthema' ist eine ältere, bewährte Gartensorte. Sie wird meist als Wisteria floribunda 'Eranthema' geführt, seltener als Wisteria × valderi 'Eranthema'. Es handelt sich um eine starkwüchsige, sommergrüne Sorte mit rechtswindenden Trieben, bronzefarbenem Austrieb im Frühjahr und frischgrünem Laub. Im Mai bis Juni erscheinen überhängende, lilapurpurne bis blauviolette Trauben, die in der Regel 20–30 cm lang werden. Nach zehn Jahren erreicht die Pflanze etwa 4,5–5 m, ausgewachsen 6–8 m bei einer Breite von rund 0,75–1 m. Sie eignet sich für Pergolen, Laubengänge und warme Wände. Die Hülsen sind dekorativ, aber nicht essbar.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Blauregen 'Eranthema' - eine ältere Gartensorte des Japanischen Blauregens, die in europäischen Katalogen üblicherweise als Wisteria floribunda 'Eranthema' geführt wird, während einige Fachdatenbanken sie den Hybriden Wisteria × valderi zuordnen. Für die gärtnerische Praxis entscheidend sind Erscheinungsbild und Verhalten im Garten: Es handelt sich um eine starkwüchsige, sommergrüne Sorte mit rechtswindenden Trieben, bronzefarben austreibenden jungen Blättern und später frischgrünem, unpaarig gefiedertem Laub. Im Mai bis Juni trägt sie schlanke, überhängende Trauben in Lilapurpur bis Blauviolett, die in der Regel 20–30 cm lang sind, bei älteren und gut eingewachsenen Pflanzen auch länger. Die Blüten wirken leicht und luftig. Nach der Blüte können sich samtig-filzige grüne Hülsen bilden, die dekorativ, jedoch nicht essbar sind. Nach zehn Jahren erreicht die Pflanze eine Höhe von etwa 4,5–5 m, ausgewachsen kann sie an einer Stütze rund 6–8 m hoch klettern, wobei die Breite je nach Schnitt und Erziehung etwa 0,75–1 m beträgt. Die Sorte kommt an Pergolen, Laubengängen, Säulen und warmen Hauswänden zur Geltung, wo sich die Blütentrauben wirkungsvoll vor Putz und Holz abheben. Sie lässt sich gut mit sommerblühenden Waldreben, mit Rosen an Rankgerüsten oder mit schlichter Architektur kombinieren, die ihre fließende Linienführung zur Wirkung bringt. Wie andere Blauregen ist sie eine gute Bienenweide, Samen und Hülsen sind jedoch nicht zum Verzehr geeignet.

Anbau: Blauregen benötigt für sein Wachstum eine stabile Stütze, denn er kann innerhalb weniger Jahre bis zu 10 m hoch werden. Die Pflanzung erfolgt an einem warmen, sonnigen Standort. In den ersten 2 bis 3 Jahren braucht der Blauregen besondere Pflege mit regelmäßiger Düngung und Bewässerung. Im Hochsommer ist eine Düngung mit einem kaliumbetonten Dünger wichtig, damit das Gewebe bis zum Herbst ausreift. In den ersten Jahren empfiehlt es sich, die Pflanze im Winter mit Reisig abzudecken. In strengen Wintern kann sie zurückfrieren, treibt aber in der Regel wieder aus. Vor der Pflanzung wird der Topf mit der Pflanze in ein Gefäß mit Wasser getaucht, bis sich der Ballen vollständig vollgesogen hat. Dann wird eine Pflanzgrube von 40x40x40 cm ausgehoben, auf den Boden kommt eine 10 cm starke Schicht aus gut verrottetem Mist oder Kompost, anschließend wird gepflanzt. Die Pflanze wird 1–2 cm tiefer gesetzt, als sie ursprünglich stand. Der Abstand zur Wand oder zu anderen Pflanzen sollte mindestens 30 cm betragen. Rückschnitt: Blauregen erfordert einen regelmäßigen Schnitt, ohne ihn kann es bis zur ersten Blüte durchaus 15 Jahre dauern. Bei der Pflanzung wird der Haupttrieb auf 50–70 cm eingekürzt, die Seitentriebe werden auf 3 Knospen zurückgeschnitten. Während der Vegetationszeit werden die einjährigen Seitentriebe, sobald sie 25 cm erreichen, hinter dem 3. bis 4. Blatt entspitzt (Triebe unter 15 cm werden nicht gekürzt). Der Haupttrieb wird nicht eingekürzt. Erreichen die aus den gekürzten einjährigen Seitentrieben gewachsenen Neutriebe eine Länge von 25 cm, werden sie hinter dem 5. bis 6. Blatt entspitzt, kürzere bleiben stehen. Der Sommerschnitt wird noch zweimal wiederholt, sobald die entspitzten Triebe 15 bis 20 cm lang sind. Der Haupttrieb darf ungehindert weiterwachsen. Im zweiten Jahr werden im Vorfrühling, wenn keine Fröste mehr drohen, die im Vorjahr gewachsenen Triebe hinter der 5. bis 6. Knospe geschnitten, kürzere Zweige bleiben ungeschnitten. Der Leittrieb wird überhaupt nicht geschnitten. Während der Vegetationszeit werden die einjährigen Seitentriebe, sobald sie 25 cm erreichen, hinter dem 3. bis 4. Blatt entspitzt. Dies wird wiederholt, sobald die Neutriebe 25 cm erreichen. Der Haupttrieb darf weiterwachsen. Im dritten Jahr nach der Pflanzung sollten sich an den Seitenästen Blütenknospen am zweijährigen Holz der Vorjahrestriebe zeigen. Sind die Verlängerungstriebe lang und kräftig, werden sie im Vorfrühling hinter der 5. bis 6. Knospe eingekürzt, alle übrigen unterhalb des Haupttriebs hinter der 3. bis 4. Knospe. Kürzere und schwächere, schräg oder waagerecht wachsende Triebe bleiben stehen, denn an diesen Zweigen bilden sich die Blütenknospen. Im Sommer werden erneut die Neutriebe entspitzt, die länger als 25 cm sind. In den folgenden Jahren ist in der Regel kein Rückschnitt mehr nötig, da die verstärkte Bildung blühender Kurztriebe das Wachstum bremst. Überschreitet der Leittrieb die gewünschte Höhe, wird er waagerecht angebunden. Bei älteren Pflanzen genügt ein Erhaltungsschnitt, um unerwünschtes Wachstum zu begrenzen.

Autor: Nikol | Revision: 16.3. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Blauregen (Wisteria)
EAN: 2284900506666
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 600 und mehr
Blütenfarbe: Weiß, lila
Blütezeit: Mai, Juni
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Wisteria B: CZ-4282 C: 26/FP/0029 D: IT

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