Bollweiler Birne Sorbopyrus auricularis

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Die Bollweiler Birne ist eine Gattungshybride aus Birne und Eberesche. Sie wächst als kleinerer Baum bis etwa 12 m hoch, bei schwächerer Erziehung kann sie niedriger bleiben. Sie ist bis etwa -30 °C frosthart und bildet einen aufrechten, pyramidalen Wuchs. Die eher kleinen Blätter erinnern in ihrer Form mehr an einen Apfelbaum und färben sich im Herbst gelbbraun bis rotgelb. Im Mai erscheinen weiße Blüten in Doldenrispen, die Pflanze gilt als selbstfruchtbar. Die Früchte sind bis 5 cm große, kugelige bis kurz birnenförmige Apfelfrüchte, die sich bei Reife orange bis rotgelb färben. Sie reifen Mitte September, schmecken süß und sind wegen des raschen Mehligwerdens nur kurz lagerfähig.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Bollweiler Birne - eine Gattungshybride aus Birne und Eberesche. Als Baum erreicht sie eine Höhe von bis zu 12 m, als Strauch 4 - 5 m. Sie ist bis -30°C frosthart. Der Wuchs ist aufrecht, pyramidal und sehr starkwüchsig. Die Blätter werden bis 5 cm groß und ähneln in ihrer Form eher Apfel- als Birnenblättern. Im Herbst färbt sich das Laub braungelb bis rotgelb. Die Blüte erfolgt im Mai und fällt sehr reich aus. Die weißen Blüten sind selbstfruchtbar. Aus ihnen entwickeln sich später bis 5 cm große Früchte. Es handelt sich um kugelige bis birnenförmige Apfelfrüchte, die in reichen Fruchtständen an einem gemeinsamen Stiel sitzen. Sie enthalten einige kleine Samen, die jedoch meist unterentwickelt sind und daher kaum keimen. Unreif sind die Früchte filzig behaart, reif zeigen sie eine orange-rotgelbe Färbung. Die Früchte reifen Mitte September und besitzen einen sehr guten, angenehm süßen Geschmack. Wegen des frühen Mehligwerdens ist die Lagerzeit leider kurz.

Anbau:  Die Bollweiler Birne bevorzugt volle Sonne, an einem wärmeren, geschützten Standort reifen Holz und Früchte regelmäßiger aus, leichter Halbschatten wird jedoch ebenfalls vertragen. Geeignet ist ein tiefgründiger, durchlässiger und humoser Boden, am besten lehmig bis lehmig-sandig, mit einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5. Dauerhafte Staunässe beeinträchtigt die Gesundheit, ein mäßig feuchter Boden fördert dagegen die Bildung von Fruchtholz. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr von März bis April oder im Herbst von Oktober bis November, nach der Pflanzung bewähren sich eine Mulchschicht und regelmäßiges Gießen in den ersten 2 Jahren. Der Schnitt ist unkompliziert, meist genügt ein Auslichten der Krone am Ende des Winters und das Entfernen konkurrierender Äste, damit die Krone nach Regen rasch abtrocknet. Die Blüte setzt später ein, daher sind die Blüten weniger durch Spätfröste gefährdet. Die Art wird häufig als selbstfruchtbar beschrieben, einen höheren Fruchtansatz fördert jedoch meist ein gleichzeitig blühender Birnbaum in Reichweite der Bestäuber. Die Ernte fällt meist auf Mitte September bis Oktober, die Früchte lässt man kurz nachreifen, bis sie weich werden und ihr Aroma entfalten. Der Ertrag setzt spät ein, oft erst nach 8–10 Jahren, belohnt wird dies mit einem langlebigen Baum. Ausgereiftes Holz ist bis etwa -30 °C frosthart. Im Garten empfiehlt sich ein Pflanzabstand von etwa 4–5 m, auf kleineren Flächen lohnt sich die Erziehung auf einer schwachwachsenden Unterlage. An Krankheiten können Schorf oder Rost auftreten, bei luftiger Krone und ausgewogener Ernährung ist der Gesundheitszustand jedoch gut.

Autor: Nikol | Revision: 2.3. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Ebereschen & Mehlbeeren (Sorbus)
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Verpackung: Container
Plant Passport: A: Sorbopyrus B: CZ-4282 C: 25/FP/0034 D: CZ

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