Bollweiler Birne - Container Sorbopyrus auricularis

Artikelnummer: 124979
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Gattungshybride aus Birne und Eberesche. Sie wächst als kleinerer Baum von bis zu etwa 12 m Höhe, bei schwächerer Erziehung bleibt sie auch niedriger. Die Pflanze ist bis etwa -30 °C frosthart und zeigt einen aufrechten, pyramidalen Habitus. Die eher kleinen Blätter erinnern in ihrer Form mehr an den Apfel und färben sich im Herbst gelbbraun bis rotgelb. Im Mai erscheinen weiße Blüten in Doldentrauben, die Pflanze gilt als selbstfruchtbar. Die Früchte sind bis 5 cm große, runde bis kurz birnenförmige Kernobstfrüchte, die sich bei der Reife orange bis rotgelb färben. Sie reifen Mitte September, schmecken süß und sind wegen des raschen Mehligwerdens nur kurz lagerfähig.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Bollweiler Birne - Gattungshybride aus Birne und Eberesche. Als Baum erreicht sie eine Höhe von bis zu 12 m, als Strauch 4 - 5 m. Sie ist bis -30 °C frosthart. Der Wuchs ist aufrecht, pyramidal und sehr stark. Die Blätter werden bis 5 cm groß und ähneln in ihrer Form eher Apfel- als Birnenblättern. Im Herbst färbt sich das Laub braungelb bis rotgelb. Die Blütezeit liegt im Mai, die Blüte ist sehr reich. Die weißen Blüten sind selbstfruchtbar. Aus ihnen entwickeln sich später bis 5 cm große Früchte. Es handelt sich um runde bis birnenförmige Kernobstfrüchte, die in reichen Fruchtständen an einem gemeinsamen Stiel sitzen. Sie enthalten einige kleine Samen, die jedoch meist unvollständig entwickelt sind und daher kaum keimen. Unreif sind die Früchte filzig behaart, nach der Reife orange-rotgelb gefärbt. Die Reifezeit liegt Mitte September, der Geschmack ist sehr gut und angenehm süß. Wegen des frühen Mehligwerdens ist die Lagerfähigkeit leider kurz.

Anbau: Die Bollweiler Birne bevorzugt volle Sonne, an einem wärmeren, geschützten Standort reifen Holz und Früchte gleichmäßiger aus, leichter Halbschatten wird jedoch ebenfalls vertragen. Geeignet ist ein tiefgründiger, durchlässiger und humoser Boden, am besten lehmig bis lehmig-sandig, mit einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5. Dauerhafte Vernässung beeinträchtigt den Gesundheitszustand, ein mäßig feuchter Boden fördert dagegen die Bildung von fruchttragendem Holz. Gepflanzt wird im Frühjahr von März bis April oder im Herbst von Oktober bis November. Nach der Pflanzung bewähren sich eine Mulchschicht und regelmäßiges Gießen in den ersten 2 Jahren. Der Schnitt ist unkompliziert, meist genügt es, die Krone am Ende des Winters auszulichten und Konkurrenztriebe zu entfernen, damit sie nach Regen rasch abtrocknet. Die Blüte setzt später ein, daher sind die Blüten weniger durch Spätfröste gefährdet. Die Art wird häufig als selbstfruchtbar beschrieben, einen höheren Fruchtansatz fördert jedoch in der Regel eine gleichzeitig blühende Birne in Reichweite der Bestäuber. Die Ernte fällt meist auf Mitte September bis Oktober, die Früchte lässt man kurz nachreifen, bis sie weich werden und ihr Aroma entfalten. Der Ertrag setzt spät ein, oft erst nach 8–10 Jahren, belohnt wird dies mit einem langlebigen Baum. Ausgereiftes Holz ist bis etwa -30 °C frosthart. Im Garten empfiehlt sich ein Pflanzabstand von etwa 4–5 m, auf kleineren Flächen lohnt sich die Erziehung auf einer schwächer wachsenden Unterlage. An Krankheiten können Schorf oder Rost auftreten, bei luftiger Krone und ausgewogener Nährstoffversorgung ist der Gesundheitszustand meist gut.

Autor: Nikol | Revision: 2.3. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Obstbäume
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Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Obstbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-apfelbaumen/
Verpackung: Container
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