Bollweiler Birne Sorbopyrus auricularis

Artikelnummer: 115633
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Gattungshybride aus Birne und Mehlbeere. Sie wächst als kleinerer Baum bis etwa 12 m hoch und kann bei schwächerer Erziehung auch niedriger bleiben. Sie ist bis etwa -30 °C frosthart und bildet einen aufrechten, kegelförmigen Habitus. Die eher kleinen Blätter erinnern in ihrer Form mehr an den Apfel und färben sich im Herbst gelbbraun bis rotgelb. Im Mai erscheinen weiße Blüten in Doldentrauben, die Pflanze gilt meist als selbstfruchtbar. Die Früchte sind bis 5 cm große Kernfrüchte, kugelig bis kurz birnenförmig, und färben sich bei Reife orange bis rotgelb. Sie reifen Mitte September, schmecken süß und sind wegen des raschen Mehligwerdens nur kurz lagerfähig.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Bollweiler Birne - eine Gattungshybride aus Birne und Mehlbeere. Als Baum erreicht sie eine Höhe von bis zu 12 m, als Strauch 4 - 5 m. Sie ist frosthart bis -30 °C. Der Wuchs ist aufrecht, kegelförmig und sehr kräftig. Die Blätter werden bis 5 cm groß und ähneln in ihrer Form eher Apfel- als Birnenblättern. Im Herbst färbt sich das Laub braungelb bis rotgelb. Die Blüte erfolgt im Mai und ist sehr reich. Die weißen Blüten sind selbstfruchtbar. Aus ihnen entwickeln sich später bis 5 cm große Früchte. Es handelt sich um kugelige bis birnenförmige Kernfrüchte, die in reichen Fruchtständen an einem gemeinsamen Stiel sitzen. Sie enthalten einige kleine Samen, die jedoch meist unterentwickelt sind und daher schlecht keimen. Unreif sind die Früchte filzig behaart, reif zeigen sie eine orange-rotgelbe Färbung. Die Früchte reifen Mitte September und haben einen sehr guten, angenehm süßen Geschmack. Wegen des frühen Mehligwerdens ist die Lagerdauer leider kurz.

Anbau: Die Bollweiler Birne bevorzugt volle Sonne, an einem warmen, geschützten Standort reifen Holz und Früchte regelmäßiger aus, leichter Halbschatten wird jedoch ebenfalls vertragen. Geeignet ist ein tiefgründiger, durchlässiger und humoser Boden, idealerweise lehmig bis lehmig-sandig, mit einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5. Dauerhafte Staunässe beeinträchtigt die Gesundheit, mäßig feuchter Boden fördert dagegen die Bildung von Fruchtholz. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr von März bis April oder im Herbst von Oktober bis November, danach bewähren sich eine Mulchschicht und regelmäßiges Gießen in den ersten 2 Jahren. Der Schnitt ist unkompliziert, meist genügt ein Auslichten der Krone gegen Ende des Winters und das Entfernen konkurrierender Triebe, damit die Krone nach Regen rasch abtrocknet. Die Blüte setzt später ein, daher sind die Blüten durch Spätfröste weniger gefährdet. Die Art wird häufig als selbstfruchtbar beschrieben, einen höheren Fruchtansatz fördert jedoch in der Regel eine gleichzeitig blühende Birne in Reichweite der Bestäuber. Die Ernte fällt meist auf Mitte September bis Oktober, die Früchte lässt man kurz nachreifen, bis sie weich werden und ihr Aroma entfalten. Der Ertrag setzt spät ein, oft erst nach 8–10 Jahren, dafür ist der Baum sehr langlebig. Ausgereiftes Holz ist bis etwa -30 °C frosthart. Im Garten empfiehlt sich ein Pflanzabstand von etwa 4–5 m, in kleineren Gärten lohnt sich die Erziehung auf einer schwachwachsenden Unterlage. An Krankheiten können Schorf oder Rost auftreten, bei luftiger Krone und ausgewogener Düngung ist der Gesundheitszustand meist gut.

Autor: Nikol | Revision: 2.3. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Ebereschen
EAN: 2284900371349
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen
Plant Passport: A: Pyrus B: CZ-4282 C: 26/FP/0105 D: PL

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