Brasilianische Araukarie Araucaria angustifolia

Artikelnummer: 135042
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Skulpturale Silhouette und strenge Astsymmetrie wirken auch in modernen Pflanzungen. Die Brasilianische Araukarie gehört zu den Araukarien mit festen, spitzen Schuppenblättern und langsamem Wuchs. In unseren Breiten wird sie meist im Kübel kultiviert, im Sommer im Freien und im Winter in einem hellen Raum, wo sie keinem langen Frost ausgesetzt ist. Am besten gedeiht sie in durchlässigem, humosem, leicht saurem Substrat bei einer Wässerung, die keine Staunässe verursacht. Sie eignet sich für geschützte Terrassen, Atrien und Wintergärten. In ihrer Heimat wird sie etwa 25–40 m hoch und bildet eine markante, regelmäßig verzweigte Krone.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Brasilianische Araukarie  - ein immergrünes Nadelgehölz aus dem Süden Brasiliens und angrenzenden Gebieten Argentiniens, wo es im feuchten subtropischen Klima Bestände bildet. In der Heimat wird es etwa 25–40 m hoch und bildet eine markante, regelmäßig verzweigte Krone, in Kübelkultur bleibt es meist bei 1,5–3 m. Die Äste wachsen in auffälligen Quirlen und tragen steife, ledrige, dreieckige Schuppenblätter mit scharfer Spitze, die der Pflanze einen geradezu grafischen Charakter verleihen. Die Art ist überwiegend zweihäusig, männliche und weibliche Zapfen bilden sich an verschiedenen Exemplaren. In wärmeren Regionen Südamerikas liefert sie große Samen, die in der Küche verwendet werden. In unseren Breiten dient die Araukarie vor allem als Sammlergehölz für Wintergärten und geschützte Terrassen, wo sie als langlebiger Solitär ohne Formschnitt wirkt.

Anbau: Bewährt hat sich ein sehr durchlässiges, humoses Substrat mit schwach saurer Reaktion, idealerweise pH etwa 5,0–6,5, sowie ein Gefäß mit Drainage. Am besten eignet sich ein heller Standort mit Sonne außerhalb der grellsten Mittagszeit und Windschutz, da austrocknender Wind das Risiko von Blattschäden erhöht. Gleichmäßig gegossen wird so, dass die Oberfläche zwischen den Wassergaben leicht abtrocknet, dauerhafte Staunässe fördert Wurzelfäule. Die Düngung erfolgt mäßig, überwiegend mit langsam wirkenden Koniferendüngern im Zeitraum April bis August. Ein Rückschnitt wird in der Regel nicht vorgenommen, das Einkürzen der Spitze stört die typische Form. Eine Auspflanzung im Freien ist in Deutschland eher die Ausnahme und erfordert wärmste Lagen und ein geschütztes Mikroklima. Jungpflanzen vertragen keinen längeren Frost, sicherer ist die Überwinterung in einem hellen, frostfreien Raum bei etwa 2–10 °C. Bei ausgereiften Exemplaren richten kurze Kälteeinbrüche weniger Schaden an, bei Frost unter -10 °C drohen jedoch ernste Schäden. Umgetopft wird gewöhnlich im Frühjahr, sobald die Wurzeln den Topf ausfüllen, und zwar in ein nur wenig größeres Gefäß, da zu viel nasses Substrat bei Kälte das Fäulnisrisiko erhöht. Geeignet ist eine Mischung aus Torf oder Kokosfasern mit Kompostanteil und einer Beimischung von grobem Sand oder Bims, damit das Wasser rasch abfließt. Wird eine Auspflanzung in den Gartenboden versucht, fällt der Pflanztermin in den Zeitraum April bis Juni, damit die Pflanze bis zum Winter gut einwurzelt, und es wird ein Abstand von etwa 3–4 m zu anderen Gehölzen und Gebäuden eingehalten. Im Winter wird bei solchen Pflanzungen häufig der Wurzelbereich mit Mulch geschützt. Windschutz und eine Schattierung gegen Wintersonne verringern das Austrocknen der immergrünen Äste bei gefrorenem Boden.

Autor: Kristýna | Revision: 10.02.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Raritäten & Sammlerstücke
EAN: 2284900498879
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 140-160, 250-300
Blattfarbe: Grün
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Araucaria B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL

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