Bunge-Kiefer Pinus bungeana
Artikelnummer: 842624Produktdetailbeschreibung
Bunge-Kiefer - immergrüner Nadelbaum aus China, der vor allem durch seine außergewöhnlich dekorative, mehrfarbige Borke auffällt. Sie zählt zu den langsamer wachsenden Kiefern und bildet mit zunehmendem Alter eine breite, malerische Krone, oft mit mehreren Stämmen. Der Wuchs ist langsam bis mäßig schnell. In der Jugend ist die Krone kegel- bis eiförmig, später verbreitert sie sich und nimmt eine breit gerundete bis unregelmäßig ausladende Gestalt an. Häufig verzweigt sich der Baum natürlicherweise bereits dicht über dem Boden und kann mehrstämmig wachsen. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht er in der Regel etwa 8–12 m Höhe und 5–8 m Breite, sehr alte Exemplare können höher werden. Das auffälligste Merkmal ist die abblätternde Borke, die sich mit zunehmendem Alter zu einem unregelmäßigen Mosaik entwickelt. Die einzelnen Flächen zeigen cremeweiße, grauweiße, olivgrüne, gelbliche bis hellbraune Farbtöne. Bei älteren Bäumen können die Stämme zu großen Teilen auffallend weiß bis weißlich sein. Die Zierrinde kommt vor allem an den Stämmen und stärkeren Ästen zur Geltung. Die Nadeln stehen zu dritt in einem Büschel, was unter den häufig kultivierten Kiefern ein recht charakteristisches Merkmal ist. Sie sind etwa 5–10 cm lang, steif, gerade bis leicht gebogen und satt- bis dunkelgrün gefärbt. An den Zweigen verbleiben sie meist mehrere Jahre. Die männlichen Blütenzapfen sind klein und gelbbraun, die jungen weiblichen Zapfen zeigen grüne bis purpurne Töne. Die Zapfen reifen im zweiten Jahr nach der Bestäubung, sind breit eiförmig bis fast kugelig und messen etwa 5–7 cm. Zur Reife sind sie gelbbraun bis braun und tragen kräftige, verholzte Schuppen mit einer kleinen Spitze. Die Art ist gut frosthart, etwa bis −25 bis −28 °C. Junge Pflanzen können gegenüber sehr starkem Frost empfindlicher sein, mit dem Alter nimmt ihre Widerstandsfähigkeit zu.
Anbau: Am besten gedeiht die Bunge-Kiefer in voller Sonne, im Halbschatten wird die Krone lichter und die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten steigt. An offenen Standorten bewährt sich bei jungen Bäumen ein vor Winterwind geschützter Platz, zugleich ist ein Kleinklima ohne lang anhaltend stehende feuchte Luft vorteilhaft. Am geeignetsten ist ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis kiesiger Boden, in schweren Tonböden helfen eine Drainage und ein erhöhtes Beet. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, sofern der Boden nicht gefroren ist, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen bis zur vollständigen Einwurzelung, meist in den ersten 2 Saisons. Nach dem Anwachsen wird Trockenheit meist gut vertragen, anhaltende Staunässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelfäule. Die Düngung erfolgt sparsam, meist genügt eine Gabe Kompost im Frühjahr oder ein Langzeitdünger für Nadelgehölze. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener Äste, bei manchen Arten lassen sich zur Verdichtung die Frühjahrstriebe („Kerzen“) im Mai bis Juni einkürzen. Eine Mulchschicht aus Rinde oder Holzhäckseln hält die Feuchtigkeit und verhindert eine Überhitzung der Wurzeln. Die Frosthärte reicht üblicherweise bis etwa -30 °C, im Garten ist daher in der Regel kein Winterschutz nötig, bei Kübelpflanzen empfiehlt es sich, den Wurzelballen mit Mulch oder einer Ummantelung vor dem Durchfrieren zu schützen. Die Trockenheitsverträglichkeit ist mittel bis hoch, höhere Ansprüche an die Wasserversorgung haben junge Pflanzungen. Die Pflanzabstände werden großzügig gewählt, als Richtwert 4–8 m je nach Art und angestrebter Krone, damit die Luftzirkulation gewährleistet ist.
Autor: Kamila | Revision: 28. 9. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | 2284900332432 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container C3 |
| Form und Höhe: | |
| Plant Pasport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 23/FP/0002 D: PL |
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