Chinesische Hanfpalme Chamaerops excelsa
Artikelnummer: 68931/KON 8885450 689315 68935 68931 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Chinesische Hanfpalme - eine der frosthärtesten Palmen überhaupt. Sie bildet einen einzelnen, geraden Stamm, der dicht mit braunen Fasern abgestorbener Blattscheiden umhüllt ist und dadurch „behaart“ wirkt. Die Krone trägt steife, handförmig geteilte Blätter mit schmalen Segmenten, meist 80–110 cm breit, an etwa 60–90 cm langen Blattstielen. Im Mai bis Juni erscheinen überhängende, gelbliche Blütenstände. Die Art ist zweihäusig, Früchte bilden sich nur, wenn männliche und weibliche Pflanzen vorhanden sind. Sie reifen als blauschwarze Steinfrüchte, in unseren Breiten eher vereinzelt und vor allem in warmen Stadtlagen. In den ersten Jahren wächst die Palme langsamer, nach dem Einwurzeln bildet sie pro Saison mehrere neue Blätter und baut allmählich ihren Stamm auf. In deutschen Gärten werden meist Pflanzen von 3–6 m Höhe verwendet, die Krone nimmt gewöhnlich 1–2 m ein. In der Gestaltung wirkt sie als architektonischer Solitär zu Gräsern, Lavendel, Palmlilien oder immergrünen Sträuchern, wo die Blattzeichnung und die faserige Struktur des Stammes zur Geltung kommen.
Anbau: Am besten gedeiht sie in voller Sonne bis Halbschatten an einem windgeschützten Standort, an dem die Blätter weniger einreißen und austrocknender Wind im Winter abgehalten wird. Geeignet ist ein tiefgründiger, nährstoffreicher, aber gut durchlässiger Boden mit Drainage, pH etwa 6,0–7,5. Während der Wachstumszeit von April bis September wird gleichmäßig gegossen, im Kübel meist häufiger, Nässe im Winter ist riskant. Die Düngung erfolgt üblicherweise mit Palmendünger von Mai bis Juli, am Ende des Sommers wird weiches Wachstum nicht mehr gefördert. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen vollständig trockener Blätter, grüne Blätter bleiben als Nährstoffspeicher erhalten. Ausgepflanzt wird Trachycarpus fortunei in Deutschland meist im Frühjahr nach den letzten Frösten oder in einem warmen September, im Kübel praktisch von März bis Oktober. Ausgereifte Pflanzen sind bis etwa −17 °C frosthart, die Blätter können bereits bei etwa −12 bis −14 °C Schaden nehmen, junge Pflanzen sind empfindlicher. Es empfiehlt sich, das Herz der Palme vor Winternässe zu schützen und bei längerem Frost die Blätter zusammenzubinden und mit einem leichten, atmungsaktiven Vlies abzudecken. Eine Mulchschicht aus Rinde oder Kies verringert das Durchfrieren der Wurzeln und gleicht Feuchtigkeitsschwankungen aus. Bei der Pflanzung ist ein Abstand von mindestens 1,5–2 m zu Mauern und anderen Gehölzen einzuplanen, damit die Fächerkrone Platz hat. Im Kübel bewährt sich eine Überwinterung in einem hellen Raum bei etwa 0–10 °C mit reduzierter Wassergabe. Bei lang anhaltendem Schnee schützt das Zusammenbinden der Blätter vor Bruch, und während Tauwetterphasen sollte die Abdeckung regelmäßig gelüftet werden.
Autor: Nikol | Revision: 16.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Zwergpalmen (Chamaerops) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Chamaerops B: CZ-4282 C: 25/FP/0021 D: IT |
| Plant Passport 2: | A: Chamaerops B: CZ-4282 C: 25/FP/0002 D: IT |
| Plant Passport 3: | A: Chamaerops B: CZ-4282 C: 25/FP/0055 D: NL |
| Plant Passport 4: | A: Chamaerops B: CZ-4282 C: 26/FP/0030 D: IT |
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!
