Chinesische Kiefer 'Shenyang' Pinus tabuliformis 'Shenyang'

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Chinesische Kiefer 'Shenyang' ist eine kompakte Sorte mit regelmäßig kegelförmigem Wuchs. Ausgewachsen erreicht sie etwa 4–6 m Höhe und 2–3 m Breite, der jährliche Zuwachs beträgt rund 20–30 cm. Die Nadeln sind 8–15 cm lang, fest, frisch- bis dunkelgrün und erzeugen eine dichte immergrüne Wirkung. Die Sorte eignet sich als Solitär ebenso wie für kleinere Gruppen. Der Anbau ist unkompliziert, erforderlich sind volle Sonne und ein gut durchlässiger Boden. Die Frosthärte liegt bei etwa −30 °C.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Chinesische Kiefer 'Shenyang' - eine sehr attraktive Sorte der Chinesischen Kiefer, hervorgegangen aus einer Auslese der im Norden und Nordosten Chinas verbreiteten Art. Die Ausgangsart wächst in Gebirgsregionen und an trockenen, steinigen Hängen, wo sie starken Temperaturschwankungen und Trockenperioden ausgesetzt ist. Die Sorte 'Shenyang' wurde auf kompakteren Wuchs und einen regelmäßig kegelförmigen Habitus selektiert, der sich gut für die Gartenpflanzung eignet. Ausgewachsen erreicht sie etwa 4–6 m Höhe und 2–3 m Breite. Der jährliche Zuwachs liegt bei rund 20–30 cm. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln, sind 8–15 cm lang, steif, grün bis dunkelgrün und leicht glänzend. Die Krone ist dicht, mit fest stehenden Ästen, die das ganze Jahr über eine kompakte Silhouette bilden. Die Zapfen sind eiförmig, 4–7 cm lang und färben sich bei der Reife braun. Die Sorte findet Verwendung als Solitärbaum oder -strauch in kleinen und mittelgroßen Gärten oder als Teil gemischter Nadelgehölzpflanzungen.

Chinesische Kiefer - ein attraktiver, langsam bis mittelstark wachsender Nadelbaum aus China und Korea. In der Natur erreicht sie 15–25 Meter Höhe, in Kultur bleibt sie meist kleiner. Schon in jungen Jahren bildet sie die charakteristische breit schirmförmige bis flache Krone, die ihr ein exotisches und markantes Erscheinungsbild verleiht. Diese Form prägt sich mit zunehmendem Alter immer stärker aus und macht die Chinesische Kiefer zu einem sehr dekorativen, eigenständigen Gehölz. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln, sind steif, mittellang (6–12 cm), dunkelgrün und leicht gebogen. Die Äste sind waagerecht angeordnet und bilden im Alter oft mehrere Etagen, was den malerischen und architektonischen Charakter des Baumes noch unterstreicht. Die Rinde ist dunkelgrau bis schwarz und im Alter tief gefurcht. Die Chinesische Kiefer ist anspruchslos und verträgt Trockenheit, Wind und Sonne gut, benötigt jedoch durchlässige Böden – am besten schwach sauer bis neutral. Sie ist gut frosthart und auch für mitteleuropäische Bedingungen geeignet. In Pflanzungen kommt sie vor allem als Solitär zur Geltung, wo ihre markante Silhouette am besten wirkt, sie lässt sich aber auch in japanischen Gärten oder Meditationsgärten einsetzen. Dank Wuchs, Widerstandsfähigkeit und ungewöhnlichem Aussehen wird Pinus tabuliformis nicht nur in botanischen Gärten geschätzt, sondern auch in privaten Parkanlagen und Zierpflanzungen.

Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen manche Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn Wind und Sonne gemeinsam das Austrocknen der Nadeln fördern, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden funktioniert auch ein schwach saures bis leicht neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, besonders im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, bei Zwergsorten lohnt sich dennoch eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte maßvoll erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, ein Übermaß an Stickstoff fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Temperatur des Bodens. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, nötig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter ist auf die Feuchtigkeit zu achten. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa -30°C, ein größeres Risiko stellen Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Kiefernschütte sowie in schweren Böden Wurzelfäule. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Jana | Revision: 22.2. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 400 und mehr
Blattfarbe: Dunkelgrün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL

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