Chinesisches Alangium Alangium chinense
Artikelnummer: 108302Produktdetailbeschreibung
Chinesisches Alangium - ein Gehölz aus dem tropischen und subtropischen Asien und Afrika, das in der Natur als Strauch oder kleiner Baum in saisonal trockenen Gebieten wächst. In Kultur wird es vor allem wegen seines ungewöhnlichen, exotisch wirkenden Erscheinungsbilds und der sommerlichen Blüte geschätzt. In Kübelkultur bildet es einen aufrechten Strauch, der innerhalb von zehn Jahren meist etwa 2–3 m erreicht und mit rund 1–1,5 m verhältnismäßig schmal bleibt. Die Blätter sind grün, 15–20 cm lang, bei manchen Pflanzen flach gelappt und von leicht ledriger Textur. Im Juni und Juli erscheinen in den Blattachseln weiße Blüten mit schmalen, sternförmig ausgebreiteten Zipfeln, die leicht duften und Insekten anlocken. Nach der Blüte können sich kleine, dunkle Früchte bilden, oft als schwarze Beeren beschrieben, die eher Zier- als Nutzwert haben. Die Art wird in der traditionellen Heilkunde erwähnt, im Garten dient sie jedoch vor allem als Sammlerrarität für Terrassen und geschützte Atrien. In der Gestaltung lässt sie sich gut mit dunkelgrünen immergrünen Kübelsträuchern wie Kirschlorbeer oder Stechpalme kombinieren, vor denen die Blattzeichnung und die weißen Blüten besonders zur Geltung kommen.
Anbau: In Deutschland bewährt sich Alangium chinense als mobiles Kübelgehölz. Als Standort eignet sich ein heller Platz mit Morgen- oder Abendsonne oder leichter Halbschatten. Im Kübel wird ein durchlässiges, humoses Substrat mit einer Drainageschicht am Boden verwendet, da anhaltende Staunässe das Risiko von Wurzelfäule erhöht. Gegossen wird regelmäßig, aber mäßig, das Substrat sollte zwischen den Wassergaben leicht abtrocknen. Vom Frühjahr bis zur Mitte des Sommers erfolgt die Düngung mit einem ausgewogenen Dünger, in der zweiten Sommerhälfte wird ein höherer Kaliumanteil für das Ausreifen des Gewebes bevorzugt. Der Rückschnitt beschränkt sich meist auf einen Formschnitt und das Entfernen schwacher Triebe nach der Blüte. Die Frosthärte wird in europäischen Quellen als gering angegeben, daher empfiehlt sich eine frostfreie Überwinterung, idealerweise bei 2–8 °C an einem hellen Platz. Die Bodenreaktion kann leicht sauer bis neutral sein, etwa pH 6–7. Bei regelmäßigem Umtopfen in frisches Substrat alle 2–3 Jahre bleibt die Pflanze auch im Kübel vital. Ein größerer Kübel mit mindestens 30–50 l Volumen stabilisiert die Wurzeltemperatur und erleichtert eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Früchte erscheinen, sofern sie sich bilden, im Herbst, meist im Oktober, und sind dunkel gefärbt. Zu den häufigeren Problemen zählen Blattläuse an jungen Trieben und Chlorosen bei zu kalkhaltigem Substrat.
Autor: Kristýna | Revision: 21.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Weitere Ziergehölze & Raritäten |
|---|---|
| Gewicht: | 1 kg |
| EAN: | 2284900323508 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 200-250, 250-300 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Juni, Juli |
| Verpackung: | Container C9 |
| Form und Höhe: | Höhe 60–80 cm |
| Plant Passport: | A: Alangium B: CZ-4282 C: 24/FP/0005 D: PL |
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