Deutsche Schwertlilie 'Bruno' - Iris germanica 'Bruno' Iris germanica 'Bruno'

Artikelnummer: 125186
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Sie gehört zu den geschätzten historischen Sorten der hohen Bartiris. Von Mai bis Juni bildet sie an stabilen Stielen große Blüten mit zart lavendelrosa Oberblättern und samtigen weinpurpurnen Unterblättern, die durch einen goldgelben Bart hervorgehoben werden. Sie erreicht eine Höhe von 80–90 cm und bildet elegante Büschel schwertförmiger, graugrüner Blätter. Nach der Anwurzelung verträgt sie gut die sommerliche Trockenheit und wird dank ihrer Frosthärte bis ca. -25 °C zuverlässig in allen Regionen kultiviert. Sie besticht in Staudenbeeten, Kiesgärten sowie in Bauerngärten, wo sie einen markanten farblichen Kontrast setzt. Die Blüten sind leicht duftend und eignen sich auch hervorragend als Schnittblumen für Vasen.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Schwertlilie 'Bruno' – eine historische Sorte der hohen Bartschwertlilie, die bereits in den 1920er Jahren in Gartenkatalogen aufgeführt wurde. Ihre Züchtung basiert auf der berühmten Sorte 'Dominion', welche die Entwicklung der modernen tetraploiden Schwertlilien maßgeblich beeinflusst hat. Die Sorte 'Bruno' bildet elegante, aufrechte Horste aus schwertförmigen, graugrünen Blättern mit einer Höhe von 40–60 cm. Zur Blütezeit erreichen die Blütenstiele eine Höhe von 80–90 cm. Die Blüten mit einem Durchmesser von etwa 10 cm gehören zu den markantesten Merkmalen dieser Pflanze. Die oberen Blütenblätter weisen einen hellen lavendelrosa Farbton mit einem zarten bronzenen Schimmer auf, während die unteren Blütenblätter samtig weinrot-purpurfarben mit einer feinen hellen Randung sind. Der charakteristische goldgelbe Bart verleiht den Blüten einen zusätzlichen Kontrast. Die Blütezeit erstreckt sich in der Regel von Mitte Mai bis Juni. Die einzelnen Blüten öffnen sich nacheinander, sodass die Pflanze über mehrere Wochen hinweg dekorativ bleibt. Die Blüten sind leicht duftend und eignen sich hervorragend als Schnittblumen. Die Sorte kommt in Staudenbeeten, Kiesgärten, ländlichen Kompositionen sowie an sonnigen Hängen zur Geltung. Sie setzt besonders schöne Akzente in Kombination mit Salbei, Frauenmantel, Prachtspieren, Gaura oder Ziergräsern. Die Pflanze ist auch für bestäubende Insekten, insbesondere Bienen und Hummeln, von großer Bedeutung.

Kultivierung: Deutsche Schwertlilien stammen aus den Regionen Süd- und Südosteuropas, wo sie an sonnigen Hängen und in gut durchlässigen Böden wachsen. Genau diese Bedingungen sind auch in den Gärten Mitteleuropas ideal für sie. Die Pflanze gedeiht an einem vollsonnigen Standort, an dem sie die reichste Blüte und die beste Ausfärbung der Blüten erreicht. Im Halbschatten überlebt sie zwar, blüht jedoch weniger und bildet lockerere Horste. Ideal ist ein leichter bis mittelschwerer, gut durchlässiger Boden mit neutralem bis leicht alkalischem pH-Wert im Bereich von etwa 6,5–8. Eine gute Drainage ist wichtig, da lang anhaltende Staunässe die häufigste Ursache für Rhizomfäule ist. Bei der Pflanzung werden die Rhizome flach eingesetzt, sodass ihr oberer Teil teilweise über der Bodenoberfläche bleibt und von der Sonne erwärmt werden kann. Die geeignete Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder Ende des Sommers und Anfang des Herbstes von August bis Oktober. Nach dem Anwurzeln weist die Pflanze eine gute Widerstandsfähigkeit gegen kurzzeitige Trockenheit auf und benötigt nur gelegentliches Gießen während langanhaltender sommerlicher Trockenperioden. Eine sparsame Düngung wird empfohlen, vorzugsweise mit Düngemitteln mit niedrigem Stickstoffgehalt und einem höheren Anteil an Phosphor und Kalium, welche die Blütenbildung und das Ausreifen der Gewebe fördern. Nach der Blüte werden die Blütenstiele entfernt, während die Blätter bis zum Herbst an der Pflanze bleiben. Etwa alle 3–5 Jahre ist es ratsam, die Horste zu teilen und zu verjüngen, um eine regelmäßige Blüte zu fördern. Die Schwertlilie ist voll frosthart und verträgt problemlos Wintertemperaturen um −30 °C, weshalb sie keinen Winterschutz benötigt. In Gefäßen ist eine Kultur in tieferen Containern mit einem sehr durchlässigen Substrat und einer Drainageschicht möglich. Zu den häufigsten Problemen gehören Rhizomfäule durch übermäßige Feuchtigkeit oder vereinzelt die Beschädigung junger Blätter durch Schnecken. Der empfohlene Abstand zwischen den Pflanzen beträgt 35–40 cm, was etwa 6–8 Pflanzen pro m² entspricht. Unter diesen Bedingungen bildet sie innerhalb weniger Jahre eindrucksvolle, reich blühende Horste, die zu den Schmuckstücken des Frühlingsgartens gehören.

Autor: Jana | Revision: 03.06.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden & Steingarten
EAN: 2284900415012
Lichtverhältnisse: Sonne
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Iris B: CZ-4282 C: 24/FP/0015 D: NL

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